indexLockdown, Distanzunterricht, Kontaktbeschränkungen. Was für Schüler*innen und Lehrer*innen schon eine besonders herausfordernde Situation darstellt, ist für die Bewohner*innen von Seniorenheimen nahezu eine Katastrophe. Eine Initiative des Schiller-Gymnasiums versucht nun wenigstens ein bisschen Abhilfe zu schaffen.

Als Karin Charbonnel im evangelischen Religionsunterricht der Klassen 09Pb/c das Lebenswerk des Wilhelm Löhe, durch dessen Gründung des Mutterhauses für Diakonissen die heutige „Diakonie“ entstanden ist, bespricht, entsteht in der Klasse sehr schnell der Wunsch, auch helfen zu wollen. Und wenn nicht jetzt, wann dann? Die Coronazeit ist zur Zeit der Einsamkeit geworden. Kontaktverbote treffen vor allem die Bewohner*innen von Alten- und Pflegeheimen – und das zur Weihnachtszeit. Die Klasse startet eine Sammelaktion, an deren Ende über 60 liebevoll geschnürte Päckchen stehen, inklusive selbst geschriebener Weihnachtskarten, die dann an die Diakonie am Klosterhof übergeben wurden. Dort kamen die Päckchen genau rechtzeitig an, denn die aktuellen Hygienemaßnahmen schreiben vor, dass sich auch Geschenke in Quarantäne begeben müssen. Da sie diese allerdings rechtzeitig vor Weihnachten verlassen dürfen, können sich die Bewohner*innen des Hauses am Klosterhof nun über die kleinen Aufmerksamkeiten freuen. Diese sollen vor allem zeigen, dass niemand vergessen wird. Gerade nicht in diesem Jahr.

neuGut gefüllt präsentiert sich der Gabentisch der Klassen 09Pb und c. Über 60 Päckchen haben die Schüler*innen für das Haus am Klosterhof im Rahmen eines Unterrichtsprojekts gesammelt.

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