Befreiung von einzelnen Unterrichtsstunden

Will ein Schüler aus einem vorhersehbaren Grund (z.B. vorher festgelegter Arztbesuch, Familienangelegenheit) dem Unterricht für einzelne Stunden fern bleiben, so ist dafür eine rechtzeitige vorherige Unterrichtsbefreiung einzuholen. Eine bloße Mitteilung der Eltern über den Sachverhalt genügt nicht.

Nachdrücklich wird darauf hingewiesen, dass eine Bestellung zum Arzt oder zum Zahnarzt zur Unterrichtszeit keinen Anspruch auf Unterrichtsbefreiung rechtfertigt. Nur in dringenden Fällen kann davon eine Ausnahme gemacht werden.

Beurlaubung für einen ganzen Unterrichtstag und mehr

Eine Beurlaubung ist erforderlich, wenn ein Schüler aus einem vorhersehbaren Grund für mindestens einen Tag vom Unterricht freigestellt werden soll.

Hierzu einige Hinweise:

Schüler können in dringenden Ausnahmefällen vom Unterricht beurlaubt werden.

Eine Beurlaubung kann nur gewährt werden, wenn die Erziehungsberechtigten bzw. der volljährige Schüler einen schriftlichen Antrag an die Schule richten.

Versäumnisse, die durch die Beurlaubung entstehen, gehen zu Lasten des Schülers.

Falls während des Beurlaubungszeitraumes Schulaufgaben angekündigt sind, ist vor Stellung des Antrages unbedingt Rücksprache mit dem zuständigen Fachlehrer zu nehmen.

Verbindlichkeiten, die vom Antragsteller vor Gewährung der Beurlaubung eingegangen werden, bleiben bei der Entscheidung über die Genehmigung des Antrages unberücksichtigt.

Die Beurlaubung von Schülern kann aufgrund wichtiger persönlicher Gründe erfolgen. Als wichtige Gründe gelten insbesondere Eheschließungen, Jubiläen und Todesfälle in der Familie, Wohnungswechsel, unaufschiebbare Behördengänge, schwere Erkrankung von zur Hausgemeinschaft gehörenden Familienmitgliedern, sofern der Arzt bescheinigt, dass eine vorübergehende Anwesenheit des Schülers zur vorläufigen Pflege oder Betreuung jüngerer Geschwister erforderlich ist.

Dagegen können Reise- oder Urlaubstermine der Erziehungsberechtigten und Schüler grundsätzlich nicht als wichtiger persönlicher Grund gelten.

Die vorstehenden Ausführungen sind keine abschließende Aufzählung.

Bitte erkundigen Sie sich Einzelfall rechtzeitig bei der Schulleitung über eine etwaige Beurlaubungsmöglichkeit und über das Beurlaubungsverfahren.

Legen Sie bitte den Antrag auf Beurlaubung vom Unterricht der Schulleitung so rechtzeitig vor, dass das Ergebnis etwa erforderlicher Rückfragen bei der Entscheidung über die Genehmigung berücksichtigt werden kann.

Entschuldigungspflicht

Ist ein Schüler aus zwingenden Gründen verhindert, am Unterricht oder an einer sonstigen verbindlichen Schulveranstaltung teilzunehmen, so ist die Schule unverzüglich unter Angabe des Grundes schriftlich zu verständigen. Im Falle fernmündlicher Verständigung ist die schriftliche Mitteilung innerhalb von zwei Tagen nachzureichen.

Bei Erkrankung von mehr als drei Unterrichtstagen ist bei Wiederbesuch der Schule eine Mitteilung über die Dauer der Krankheit vorzulegen. Dauert die Erkrankung mehr als zehn Unterrichtstage, so kann die Schule die Vorlage eines ärztlichen Zeugnisses verlangen. Häufen sich krankheitsbedingte Schulversäumnisse oder bestehen an der Erkrankung Zweifel, so kann die Schule die Vorlage eines ärztlichen oder schulärztlichen Zeugnisses verlangen; wird das Zeugnis nicht vorgelegt, so gilt das Fernbleiben als unentschuldigt.

Ein ärztliches oder schulärztliches Zeugnis kann in der Regel nur dann als genügender Nachweis für die geltend gemachte Erkrankung anerkannt werden, wenn es auf Feststellungen beruht, die der Arzt während der Zeit der Erkrankung getroffen hat.

Die Erziehungsberechtigten haben demnach die Pflicht, jede Abwesenheit des Schülers sofort vor Unterrichtsbeginn, also in der Zeit von 7.00 Uhr bis 7.45 Uhr, dem Sekretariat der Schule anzuzeigen (telefonisch oder schriftlich über ein anderes Kind). Im Falle fernmündlicher Verständigung ist die schriftliche Mitteilung innerhalb von zwei Tagen nachzureichen.

Sollte ein Schüler während der Mittagspause erkranken und nur an der Teilnahme am Nachmittagsunterricht verhindert sein, so ist auch hierüber unverzüglich das Sekretariat zu verständigen, es sei denn, der Schüler wurde vom Direktorat befreit.

Erkrankt ein Schüler während des Unterrichts, so kann er sich vom Direktorat für die restliche Zeit des Unterrichts oder von einzelnen Unterrichtsstunden befreien lassen. In diesem Fall wird ein Erziehungsberechtigter oder eine sonstige Vertrauensperson fernmündlich von der Schule von der Unterrichtsbefreiung verständigt. Sollte weder ein Erziehungsberechtigter noch eine sonstige Vertrauensperson erreichbar sein, darf der Schüler die Schule nicht vorzeitig verlassen. Kann der Schüler auch am folgenden Tag den Unterricht nicht besuchen gilt die Entschuldigungsregelung wie oben beschrieben.

Will ein Schüler aus einem vorhersehbaren Grund (z.B. vorher festgelegter Arztbesuch, Familienangelegenheit) dem Unterricht fern bleiben, so ist dafür eine rechtzeitige vorherige Unterrichtsbefreiung bzw. Beurlaubung (Verfahren siehe unter "Beurlaubung vom Unterricht") einzuholen. Eine bloße Mitteilung der Eltern über den Sachverhalt genügt nicht.

Nachdrücklich wird darauf hingewiesen, dass eine Bestellung zum Arzt oder zum Zahnarzt zur Unterrichtszeit keinen Anspruch auf Unterrichtsbefreiung rechtfertigt. Nur in dringenden Fällen kann davon eine Ausnahme gemacht werden.

Bei kurzfristigen Arztbesuchen muss eine Bestätigung vom Arzt vorgelegt werden !

VI. Auf die Regelung zur Entschuldigungspflicht für Schüler der Kursphase der Kollegstufe wird hingewiesen. Insbesondere gilt bei Versäumnissen einer Schulaufgabe oder Kurzarbeit: "Ist ein Schüler an der Teilnahme an einer Schulaufgabe oder Kurzarbeit verhindert, wird als Entschuldigung ein ärztliches Attest gefordert. Andernfalls wird die Schulaufgabe oder die Kurzarbeit mit null Punkten bewertet".

VII. Vordrucke (Krankheitsanzeige, Wiedereintritt, Befreiung/Beurlaubung vom Unterricht) sind in den Sekretariaten der Schule erhältlich oder können hier downgeloadet werden:

Download von Formularen:

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