ThingsToCome blau download bea160Am Freitag, den 17.03.2017 machten sich die Schülerinnen und Schüler des Englisch W-Seminars „The Future of the Past – on Film“ zusammen mit ihrem Seminarleiter Herrn Zehe zu einer besonderen Exkursion auf – es ging auf nach Berlin!

Hauptziel war der Besuch der Ausstellung „Things to Come“ in der Deutschen Kinemathek im Filmhaus am Sony Center, die sich mit dem Thema des Seminars, der Darstellung von Zukunftsvisionen in Spielfilmen, befasste.

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Zusammen mit der P-Seminar Informatikgruppe von Herrn Selbmann, die in Berlin ihr eigenes Tagesprogramm verfolgte, ging es am Freitag bereits in aller Frühe (06.30 Uhr) auf die (nicht allzu) lange Fahrt mit einem Reisebus.

Nach einer kurzen Zwischenpause erreichten wir bald Berlin, und nachdem zuerst die Informatikgruppe am Dahlem Center for Machine Learning and Robotics abgesetzt wurde, stiegen die Seminarteilnehmer im Herzen der Hauptstadt aus – am Reichstagsgebäude.

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Da es für einige Schüler der erste Besuch in der Hauptstadt war, gab es zunächst einen kleinen Spaziergang zur Orientierung vor das Reichstagsgebäude, am Brandenburger Tor und am Holocaust Mahnmal vorbei hin zum Sony Center. Dabei ließ es sich Herr Zehe natürlich nicht nehmen auch einige kurze geschichtliche Erläuterungen zu den besagten Orten zu machen ;-)

Nachmittags besuchten die Schüler dann die Ausstellung „Things to Come“ im Rahmen einer Führung im Filmhaus. Hier wurden auf mehreren Ebenen die Bereiche „Weltraum“, „Gesellschaft der Zukunft“ und „Das Fremde“ anhand von Filmausschnitten thematisch aufbereitet.

Interessant war hierbei, dass die Themenbereiche mit Filmen aus ganz unterschiedlichen Entstehungszeiträumen visualisiert wurden, von der Stummfilmära bis zur Gegenwart.
Dabei erfuhren die Schüler, dass viele Notwendigkeiten der Stummfilmära bestimmte Konventionen des Science Fiction Films bis in die Gegenwart prägten und sogar auch Auswirkungen auf die Realität der Raumfahrtprogramme hatten (z.B. der rückwärtslaufende Countdown vor dem Start einer Rakete). Einige Erfindungen in frühen Science Fiction Filmen sind bereits Realität geworden(z.B. im Bereich Telekommunikation) oder wurden zumindest wissenschaftlich untersucht (z.B. der sogenannte „Hyperschlaf“).

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Entwurf „Le canon monstre“ von Georges Méliès (Rekonstruktion 1930), LE VOYAGE DANS LA LUNE, F 1902, Regie: Georges Méliès, Quelle: Collection Cinémathèque française, Paris

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Concept Art „Elysium Interior“ von Mitchell Stuart, ELYSIUM, USA 2013, Regie: Neill Blomkamp, © Tristar Pictures / Media Rights Capital Mitchell Stuart

Daneben waren viele Originalexponate aus Science Fiction Filmen und Serien zu bestaunen und die Schüler konnten sich zudem einige Anregungen für die Ausgestaltung ihrer Seminararbeit holen.

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Ausstellung „Things to Come. Science · Fiction · Film“
Bereich Das Fremde
Foto: Marian Stefanowski, 2016

Nach dem Ende der Führung konnte die Seminarteilnehmer in Kleingruppen Berlin erkunden und so in ihre ganz persönlichen Eindrücke von der Hauptstadt sammeln.

04 bea620Die Zeit verging wie im Flug bevor sich alle Schüler um 20 Uhr im Innenhof des Sony Centers wieder trafen. Der Rückweg zum Bus wurde – wenn nicht für letzte Schnappschüsse vor diversen Sehenswürdigkeiten – nur durch eine Polizeieskorte vor ein Nobelhotel und dem Aussteigen mehrerer Personen aus Limousinen unterbrochen (Bundespräsident Gauck nach dem Zapfenstreich?).

Erschöpft, aber mit vielen neuen Impressionen des Großstadtdschungels erreichten die Schülerinnen und Schüler kurz nach 0 Uhr wieder das Schiller-Gymnasium.

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