Logo TabletGroß war der Andrang beim diesjährigen Tablet-Informationsabend für die Eltern der zukünftigen Fünftklässler. Bei der Antwort auf die Frage, ob das "Schiller" und seine Tabletklassen das Richtige für die angehenden Gymnasiastinnen und Gymnasiasten sei, präsentierte die Tablet-Schulfamilie ein klares Konzept - und jeder kam zu Wort.

"Warum Tabletklasse?" Eine Frage, die sich aktuell viele Eltern von Viertklässlern in Stadt und Landkreis Hof stellen. Das Schiller-Gymnasium, das Gymnasium mit Tabletklasse ab der 5. Jahrgangsstufe, hat versucht, den Eltern bei der Entscheidungsfindung beim diesjährigen Elternabend für die Tabletklasse zu helfen.

Wie wichtig das Schiller-Gymnasium diese Aufgabe nimmt, sieht man am Aufgebot an Mitgliedern der Schiller-Schulfamilie, die an diesem Abend anwesend waren. Schulleiter Rainer Schmidt eröffnete die Veranstaltung und übergab dann an die Vertreterin unseres Tablet-Kooperationspartners, Ann-Kristin Schmittgall, Onlineredakteurin der Frankenpost. Sie betonte den Mehrwert, den die Kooperation für beide Seiten hat und versprach, dass auch im nächsten Jahr die Frankenpost gerne wieder als Partner an der Seite des Schiller-Gymnasiums steht. Frau Dr. Karin Fleßa, die 1. Vorsitzende des Elternbeirats, fand treffende Worte, nicht nur als Vorsitzende des Elternbeirats, sondern auch als Mutter zweier Söhne an unserer Schule, warum das Tablet einen Mehrwert für die Kinder bringt. Und "Kinder" war dann das Stichwort. Sechs Schülerinnen und Schüler der Tabletklasse 5b stellten im Anschluss das tägliche Arbeiten mit dem digitalen Unterstützer vor, Vor- und Nachteile. Sie sind der Pilotjahrgang, in dem sich, neben den vielen Vorteilen, natürlich auch die ein oder andere Schwäche unseres Wegs aufzeigt. Doch der stets offene uns konstruktive Dialog zwischen Lehrkräften, Eltern, Schülern und externen Partnern, hat bisher stets dazu geführt, dass jeder Stolperstein beseitigt werden konnte. Auch einige Fachlehrer hatten an diesem Abend die Möglichkeit, die Vorteile des digitalen Unterrichtsassistenten an die Elternschar zu bringen. In einer Vielzahl kurzer Beispielvorträge, alle stilecht via Tablet präsentiert, gaben sie einen Einblick in den Unterrichtsalltag der Tabletklassen. Betont wurde stets, dass das Tablet als Mehrwert im Unterricht angesehen werde, nicht aber als Ersatz für Stift und Papier. Oder fast nicht als Ersatz. Das durchschnittliche Gewicht der Schulkoffer, welches an Spitzentagen, mit sechs bis sieben unterschiedlichen Fächern schonmal an die 10 Kilo betragen kann, hat sich durch die Tablets und die lernmittelfreien eBooks drastisch reduziert; zur Freue von Eltern und Kindern. Auch eine Kombination mit den anderen Möglichkeiten am Schiller-Gymnasium, also der Bläserklasse oder der Ganztagsklasse, ist problemlos möglich. Tablet, Tablet + Bläser, Tablet + Ganztagsklasse oder Tablet + Bläser + Ganztagsklasse, alles ist möglich.

Als im Februar 2018 erstmals das Wort "Tabletklasse" am Schiller-Gymnasium in den Mund genommen wurde, war die Meinung vieler dazu noch abwartend. Doch fand sich auch schnell ein Kernteam, um OStR Stefan Bäumler, dem Initiator des Projekts, welches in mühevoller Kleinarbeit, der Sichtung vieler Richtlinien, pädagogischer Studien und vorliegendem didaktischen Material ein Konzept für eine Tabletklasse am Schiller-Gymnasium, ab der 5. Jahrgangsstufe, erarbeitete. Die "Projektphase", wie das erste Jahr eines solchen Vorhabens gerne genannt wird, sollte mit hoffentlich einer 5. Klasse starten. Dank unserer Kooperationspartner, der Frankenpost sowie der Firma Lamilux war im Vorfeld klar, dass hier mit hoher Qualität gearbeitet werden wird, und eben nicht mit "schau mer mal"-Mentalität.

Letzten Endes starteten im September 2018 dann 80 Schülerinnen und Schüler, in drei Tabletklassen, und schnell wurde klar, dass das "Schiller" pädagogisch im Strom des 21. Jahrhunderts angekommen war. Und die Nachfrage bestätigt die Verantwortlichen: Stefan Bäumler und sein Team sind mittlerweile in ganz Oberfranken, an Gymnasien, Realschulen und Grundschulen, als Referenten für Fortbildungen in Sachen "Tabletklasse" gefragt. Gerne geben sie dabei ihr Wissen weiter und aggieren beratend und unterstützend an Schulen, die es dem Schiller-Gymnasium gleichtun wollen.

Das Konzept, welches von Wünschen besorgter Eltern, über Anmerkungen von Lehrkräften, die sich in einem technischen Grundstatium befinden, bis hin zu Jugendschutzrichtlinien alles in sich vereint, hat dabei immer ein Ziel: das Erreichen der digitalen Mündigkeit unser Schülerinnen und Schüler. Wird das Projekt "Tabletklasse" oft als "Neuland" gepriesen, welches es gewiss ist, so ist es nur der globale Standard in den pädagogisch führenden Nationen unserer Erde. Die Schülerinnen und Schüler kommen um die Digitalisierung nicht herum, wollen sie auch nicht. Die Frage, wie lange sich Schulen dem Thema verschließen können, hat das Schiller-Gymnasium für sich bereits beantwortet: bis 11. September 2018!

Und so hoffen wir auch in diesem Jahr auf regen Zuspruch zur Tabletklasse am Schiller-Gymnasium. Weitere Fragen können jederzeit unter gestellt werden.

Hier noch einige Impressionen des Abends:

 

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