buch icoDie Klasse 9d hat sich im Schuljahr 2016/17 mit den Sachtextsorten „Kommentar“ und „Rezension“ besonders beschäftigt. Im Rahmen des Deutschunterrichts hatten die Schüler die Gelegenheit, eine Rezension zu der Lektüre „Nichts. Was im Leben wichtig ist“ von Janne Teller zu verfassen.

Rezension zum Roman „Nichts. Was im Leben wichtig ist.“

Der Roman „Nichts. Was im Leben wichtig ist“ von Janne Teller ist im Jahre 2000 im dtv-Verlag erschienen und besteht aus 140 Seiten, die in 26 Kapitel aufgeteilt sind. Die Zielgruppe sind Jugendliche und Erwachsene.

In dem Roman geht es um eine dänische Klasse, die sich von Pierre Anthon, einem Mitschüler, entmutigen lässt, da er behauptet, dass nichts im Leben einen Sinn habe. Als Reaktion versuchen die Schüler Pierre, aber auch sich selbst zu überzeugen, dass es einen Sinn gibt, indem sie Dinge sammeln, die eine Bedeutung haben. Es beginnt mit materiellen Dingen, doch die Opfer werden immer größer und persönlicher, wodurch alle Charaktere eine persönliche Veränderung bzw. Entwicklung durchmachen. Gefühle wie Rache, Angst und Verzweiflung spielen eine Rolle.

Eine häufige Darstellungsform ist die Klimax, eine Anreihung von Sätzen und Wörtern, mit der eine ansteigende Wirkung erreicht wird. Diese Darstellungsform passt zum Buch, da es dort auch klein anfängt und sich immer mehr steigert.

Der Unterschied zwischen Pierre Anthon und der restlichen Klasse ist, dass Pierre der Idee des Nihilismus folgt, was bedeutet, dass nichts einen Sinn hat oder haben kann, und der Rest der Klasse glaubt an Jean-Paul Satres Idee, nämlich, dass man den Sinn des Lebens selbst erschaffen muss.

Die Autorin Janne Teller wurde 1964 in Kopenhagen geboren, arbeitete als ökonomisch-politische Ratgeberin der EU und UN und ist seit 1995 hauptberuflich als Schriftstellerin tätig.

Zuerst wurde sie und das Buch stark kritisiert, das Buch wurde sogar verboten, doch sie rechtfertigte sich mit der Aussage, dass jeder einen Pierre-Anthon im Kopf habe und man sich auch von selbst die Frage stellt, ob das Leben einen Sinn hat, doch man kann, wie sie, Frieden mit ihm schließen.

Das Buch ist sehr gut und eindrücklich, da es einen mitnimmt und zum Nachdenken anregt. Deshalb würde ich es definitiv weiterempfehlen, da jeder mal über das Leben und über sich selbst nachdenken sollte. Denn man fragt sich auch „Wie weit würde ich gehen?“, „Was wäre ich bereit zu opfern?“, „Was hat für mich eine Bedeutung?“. Obwohl es ein provokantes Thema und Buch ist, ist es etwas, womit sich jeder einmal beschäftigen sollte.

 

 

 

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