ArtBeat01Wie ist es eigentlich zu zeichnen, wenn das Sichtfeld beeinträchtigt ist? Oder wie ist es im Kunstunterricht, wenn man seine Hände nicht wie gewohnt benutzen kann? Das haben die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8e am Freitag, dem 18. November, in ihrem Kunstunterricht bei Herr Schumann ausprobiert. Am besagten Tag war Frau Mai, eine Lehrerin des TPZ, bei uns an der Schule zu Besuch.

 


ArtBeat00Zunächst haben die Schüler den Kunstunterricht aus der Lage einer behinderten Person erfahren, indem sie zum Beispiel Brillen aufsetzten, die ihr Sehvermögen beeinträchtigten, oder Handschuhe anzogen, welche es ihnen erschwerten einen Pinsel oder Stift wie gewohnt zu greifen und zu halten. Nachdem sie diese Erfahrung gemacht haben, fand ein Nachgespräch mit Frau Mai statt. Die Lehrerin erzählte sehr offen von ihrem beruflichen Alltag und ihren Schülern. Gerne beantwortete sie auch Fragen der 8e sehr ausführlich und ließ auch die Schüler von ihren Erfahrungen mit behinderten Menschen in ihrem eigenen Umfeld erzählen. Allgemein regte diese Veranstaltung dazu an offener mit dem Thema Behinderung umzugehen und mehr über den Alltag einer Person mit Behinderung zu erfahren.

 

Mit dieser besonderen Kunststunde wurde das gemeinsame Projekt vom Schiller Gymnasium und dem TPZ eingeleitet. Auf diese Veranstaltung werden nun noch mehrere dieser Art folgen. Zum Schluss wird nun ein großes Dankeschön an Frau Mai und Herr Schumann gerichtet, die sich die Zeit nehmen um den Schülern das wichtige Thema Inklusion nahezubringen und ihnen diese Erfahrungen zu ermöglichen.

 


Lesen Sie bei Interesse auch den Artikel über das erste Arbeitstreffen am TPZ.

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