ABB WBM AB hell siPads on the road – nachdem der leitende Kunstlehrer unserer Schule mit monatelangen Blockbuchungen jeweils beider iPad-Koffer begonnen hatte, das Kollegium gegen sich aufzubringen, kann die schlussendliche Verschleppung dieser Koffer an eine andere Schule nur als konsequent bezeichnet werden.

2017 wurde ART♡BEAT mit der Zielsetzung begründet, die Schüler unserer Schule mit jenen der Schule am Lindenbühl (gemeinhin unter „TPZ“ subsumiert) in Austausch zu bringen. Inklusiv, so die mittlerweile bestätigte These, wird man in der Kunst besonders genuin.

Frau Friedrich hat diesen Gedanken zwischenzeitlich mit Erfolg fortgeführt, der nun probehalber einmal im Narrativ des digital unterstützten Unterrichts Einzug finden sollte. Herr Wölfl, Schulleiter der Schule am Lindenbühl, war wie stets mit Begeisterung dabei und hat es sich nicht nehmen lassen, sich beim ersten Treffen und beim Gegenbesuch am SGH selbst ein Bild von unserer noch immer ungewöhnlichen Kooperation zu machen.

Unter Komplizenschaft der 5a war es zunächst gelungen, den ganzen digitalen Stolz des Schiller nach Moschendorf zu verfrachten. Die Klasse 7ai freute sich damit ganz besonders über unseren Besuch. Unsere Gastgeber kannten das Tablett allenfalls von zuhause und waren nun eingeladen, sich an digitalen Zeichnungen bis hin zu Animationen zu versuchen.

Die Schüler der 5a waren hier schon vorgebildet. Neben der 5b haben sie in kreativer Kleinarbeit Buchstaben aus ihrer statischen Existenz befreit. F, E, R, I, nochmals E und das N fliegen, tanzen, spielen und blühen, um den Refrain des Liedes „Ferien“ auf dem kommenden Sommerkonzert unserer Schule visuell zu würzen. Mit viel Geduld begaben unsere Schüler sich nun in die Rolle des Lehrers, um „den Anderen“ die App zu erklären und sie bei Ihren Versuchen zu unterstützen.

Ganz einfach ist das nicht, Mitschüler mit Behinderung in einem Arbeitsprozess zu begleiten; so die erste Erkenntnis. Einfallsreichtum und die eigene Freude an der Sache haben da geholfen. Frau Voigt, die Klassenleiterin der 7ai, war voll des Lobes: „Die Schüler der 5a haben sich intensiv darum bemüht, meine Schüler in die Gruppenarbeit einzubinden. In vielen Fällen hat das erstaunlich gut funktioniert.“ Die kulinarischen Gastgeschenke, welche zu einem reichhaltigen Buffet geführt haben, mögen ihren Teil zur Motivation aller – Lehrer inklusive – beigetragen haben.

Und kann man die Ergebnisse nun zeigen? Versuchen wollen wir es auf der großen Leinwand unseres Konzertes. Die Vorliebe für Ferien ist fraglos ein Element, dass alle verbindet – auch hier mag ich die Lehrer nicht ausnehmen.

 

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