sor-iconIm Rahmen ihrer Aufnahme ins Netzwerk "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" hatte die Schule am Lindenbühl in die Altstadt eingeladen und gut 2.000 Schüler folgten ihrem Ruf. Ziel war es, die neuen Asylsuchenden unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge in Stadt und Landkreis Hof Willkommen zu heißen.

Was vor elf Monaten als Idee begonnen hatte, fand nun am Donnerstag in der Altstadt seine Bühne: der Willkommens-Rap "Willkommen in Hof 2015" sollte mindestens 2015 Schüler aus der Stadt und dem Landkreis in die Altstadt bringen. Das Schiller-Gymnasium war bereits mit fast 1.000 Schülern dabei. Es ging allerdings nicht nur um den Rap, es sollte auch wichtige Aufklärungsarbeit geleistet werden. Was es heißt, "Flüchtling" zu sein, schilderten die Mitarbeiter der Diakonie in einem bewegenden Bericht eines jungen Migranten. Dieser war vom Sudan über Zentralafrika nach Nordafrika geflohen, um schließlich, nach einer Überfahrt des Mittelmeers, in Europa anzukommen. Eine vierjährige Odyssee, ein Weg, gepflastert von Schmerz und Leid, fernab von Familie, Freunde, doch ständig begleitet von der Ungewissheit, ob diese überhaupt noch am Leben sind. Ein Vortrag, der es den Jugendlichen zeigen sollte, was Kinder in ihrem Alter bereits durchgemacht haben können und warum es deshalb so wichtig ist, die neuen Bewohner unserer Stadt freundlich zu empfangen und sie bestmöglich in die Gemeinschaft der Stadt zu integrieren. Die Message der Veranstaltung war also angekommen: Willkommen in Hof 2015!

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