LNV icoBei der Preisverleihung des 23. Schülerwettbewerbs des Nordoberfränkischen Vereins für Natur-, Geschichts- und Landeskunde Ende November im Walter-Gropius-Gymnasium Selb wurden Schülerarbeiten ausgezeichnet, welche einen thematischen Bezug zur Nordoberfranken, also Stadt- und Landkreis Hof sowie den Landkreisen Kronach und Wunsiedel aufwiesen und sich im Bereich der Naturkunde, der Geschichte oder unter landeskundlichen Aspekten mit der Region auseinandersetzten.

Bei den Einzelarbeiten wurde Marleen Fahrenholz von der Beruflichen Oberschule Hof für ihre Arbeit „Botanische Untersuchungen von Rückzugsgebieten im urbanen Raum Hof“ im Unterseminar „Biodiversität“ einer von zwei dritten Preisen in Höhe von 100 Euro verliehen. Sie hatte sich mit vier Brachflächen in Hof und Umgebung beschäftigt und dabei herausgestellt, welchen ökologischen Wert die botanische Vielfalt der ansonsten optisch eher unattraktiven Brachflächen wie beispielsweise das stillgelegte Bahngleis Neuhof aufweisen.

Andreas Schaller vom Schiller-Gymnasium Hof erhielt ebenfalls den dritten Preis zugesprochen. Seine Arbeit „Limnologische Umweltanalyse des Ökosystems Untreusee“ aus dem Fach Biologie verfolgte die Untersuchung der Wasserqualität des Hofer Naherholungsgebietes im Hinblick auf die Nitratkonzentration. Er bescheinigt dem Untreusee „ein gutes Gesamtbild bezüglich der Wasserqualität“. Seine Ausführungen verdeutlichen aber auch, wie komplex und letztlich gefährdet ein solches Ökosystem stets ist.

Schiller Gymnasium bea

Der zweite Preis in Höhe von 350 Euro ging an Lena Bock vom Otto-Hahn-Gymnasium in Marktredwitz für ihre Arbeit „Die Veränderung des Endvergärungsgrades im Bier bei verschiedenen Rastzeiten“ im Fach Chemie. Die hat den Maischprozess des Bieres daraufhin untersucht, wie Veränderungen bei der Maltoserast und Verzuckerungsrast sich auf den Endvergärungsgrat und somit auf den Geschmack des Bieres auswirken. Der regionale Bezug war durch die Zusammenarbeiten mit der Marktredwitzer Brauerei Nothhaft gegeben.

Den mit 500 Euro dotierten ersten Preis verlieh die Jury an Jonas Künzel vom Walter-Gropius-Gymnasium in Selb. Er war im Fach Biologie einer landwirtschaftlich relevanten Frage nachgegangen: „Größer gleich stärker? Die Abhängigkeit des landwirtschaftlichen Ertrags der Kartoffelpflanze von der Steckknollengröße“. Dazu führte er im elterlichen Betrieb einen vergleichenden Feldversuch mit den Kartoffelsorten „Gala“ und „Princess“ durch. Sein Ergebnis bestätigt die landwirtschaftliche Praxis, kleine Steckknollen zu verwenden, da diese die größten Kartoffeln und am wenigsten kleine, unverwertbare Kartoffeln hervorbringen. Die Jury hob bei dieser Arbeit die Qualität der Untersuchungen, die Sorgfalt bei der Dokumentation der Forschungen und insbesondere die gezielte, stets das Wesentliche im Auge behaltende Darstellung hervor.

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