lnv-iconSeit 1995 veranstaltet der Nordoberfränkische Verein für Natur-, Geschichts- und Landeskunde e. V. alljährlich einen Wettbewerb, um herausragende Schülerarbeiten mit regionalem Bezug aus der Stadt Hof sowie den Landkreisen Hof, Kronach und Wunsiedel zu ehren.
Die diesjährige Preisverleihung fand am 28. November im Gymnasium Münchberg in Anwesenheit zahlreicher Persönlichkeiten aus dem politischen, kulturellen und schulischen Leben Hochfrankens statt. Unter den Preisträgerinnen befanden sich auch zwei Absolventinnen des Schiller-Gymnasiums Hof aus dem Abiturjahrgang 2013/15.


Lena Beck hat Die Sozialistengesetze und ihre Auswirkungen auf Flugblätter der SPD und ihrer Vorgänger in Hof im Rahmen des W-Seminars Strafgeschichte der Stadt Hof (Leitfach: Geschichte; Leitung: StRin Andrea Bischoff/StR Alexander Eisgrub) untersucht. Gestützt auf sorgfältige und umfangreiche Recherchen im Stadtarchiv Hof stellte sie dar, wie die Arbeiterbewegung trotz zahlreicher Partei- und Vereinsverbote eigene Kandidaten für die Reichstagswahlen positionierte und durch Flugblätter im Wahlkampf unterstützte. Der Versuch der Behörden, diese Kandidaturen zu behindern, und die teils rechtsstaatlich, teils subversiv angelegten Gegenmaßnahmen der Arbeiterbewegung vermitteln einen Eindruck von der tiefen gesellschaftlichen Spaltung im Deutschen Kaiserreich sowie der Entfremdung der Arbeiterschaft vom bürgerlichen Staat.

Selina Kießling hat in ihrer Arbeit Hofer Wärschtlamo und Schlappenbier – Stadtmarketing in Bayern ganz oben im W-Seminar Marketing (Leitfach: Wirtschaft und Recht; Leitung: OStRin Andrea Gottwald) das Problem analysiert, eine Stadt wie Hof marktgerecht zu präsentieren und entsprechende Nachfrage zu erzeugen; im Mittelpunkt steht dabei der Fremdenverkehr. Die Arbeit überzeugte die Jury des Schülerwettbewerbs durch eine sachgerechte Gliederung, sorgfältige Darstellung und Anschaulichkeit. Als eigenständige Leistung ist besonders die Auswahl geeigneter Interviewpartner sowie die zweckmäßige Aufbereitung und Auswertung der Gespräche hervorzuheben. Die Arbeit Kießlings führt dem Leser die Beschränkungen, aber auch die Notwendigkeit eines kontinuierlichen Stadtmarketings in Bezug auf Hof klar vor Augen.

Lena Beck und Selina Kießling teilen sich den dritten Preis des Schülerwettbewerbs und erhielten jeweils 150 Euro; das Schiller-Gymnasium gratuliert als ehemalige Schule der Preisträgerinnen zu diesem Erfolg.

 

 

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