hss iconAm letzten Wochenende vor den Faschingsferien war es wieder soweit. Für 26 Schüler der Begabtenförderkurse des Schiller-Gymnasiums Hof und die beiden Lehrer Birgit Wirth und Bastian Burghardt hieß das Ziel Kloster Banz.

 

Nach der Ankunft und einer kurzen Einführung der Referenten Peter Fuß und Steffen Mähliß ging es zum Mittagessen. Daraufhin wurden die Rollen der Seminarteilnehmer ausgelost, da das Seminar in Form einer Simulation abgehalten wurde. EuroNet – Aufnahme der Ukraine in die EU? War das Thema mit dem sich die Schüler auseinandersetzen sollten. So vertraten also einige die Rolle der europäischen Volkspartei oder der Abgeordneten der Ukraine, andere nahmen an der Simulation aus Sicht des Präsidenten der EU-Kommission oder des EU-Rates teil. Da neben dem inhaltlichen Aspekt auch noch Rhetorik und Körpersprache beim Vortragen eine wichtige Rolle spielen, wurde zuerst genau darüber referiert. Danach aber sollten die Schüler selbst Hand anlegen und ihren Standpunkt - also den ihrer Rolle – herausarbeiten und in Form eines Plakates oder Vortrages am nächsten Tag vorstellen. Nach dem Abendessen blieb dann Zeit zur freien Gestaltung. Einige nutzen das Schwimmbad, die Sauna oder den Fitnessraum, wieder andere ließen den Abend gemütlich ausklingen.

 

Nach einer erholsamen Nacht und dem ausgiebigen Frühstück am Morgen wurde das am Vorabend Vorbereitete detailliert vorgetragen und erläutert. Im Anschluss wieder ein rhetorischer Einschub. Hier wurde anhand des „Statement-Burgers“ dargestellt, wie man ein gutes Statement abgibt. Um diese Technik anzuwenden wurden - nachdem jede Institution ihre persönliche Stellung zu den Beitrittsverhandlungen der Ukraine ausgearbeitet hat – Interviews geführt, bei denen die Referenten in die Rollen von Journalisten schlüpften. Der nächste Tagesordnungspunkt war das Zusammensetzen in die beiden Gremien: die EU-Kommission und der Rat für Auswärtige Angelegenheiten. Hier wurde über den Ukraine-Beitritt diskutiert, jedoch noch keine Entscheidung getroffen, da das für den letzten Seminartag vorgesehen war. Auch an diesem Abend gingen die Schülerinnen und Schüler verschiedensten Tätigkeiten nach: gemeinsam Kegeln auf der hauseigenen Bahn oder Tischtennis spielen.

Der nächste Morgen war dann auch schon wieder der Letzte. Es war der Tag der Entscheidungsfindung. Denn nach dem Frühstück und einer simulierten Talkshow, welche von Peter Fuß moderiert wurde, kamen nochmals die beiden Gremien und das EU-Parlament zusammen, um eine Entscheidung bezüglich des Ukraine-Beitritts herbeizurufen. Man kam zu dem Ergebnis, dass zurzeit keine Verhandlungen aufgrund der bürgerkriegsähnlichen Zustände und des Konfliktes mit Russland möglich seien. Jedoch möchte man sich schnellstmöglich mit der Ukraine auseinandersetzten, wenn sich diese Lage zu bessern scheint. Somit war die Simulation abgeschlossen und wieder neigt sich die Zeit im Bildungszentrum dem Ende.

Das gemeinsame und abrundende Mittagessen bot noch einmal die Gelegenheit, das Seminar Revue passieren zulassen und sich auszutauschen, bevor man am Nachmittag die Heimreise per Bus antrat.

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