LogoFür unsere Siebtklässer, die am Wettbewerb „Schüler experimentieren“ teilgenommen haben, war es ein besonderes Erlebnis.
Der oberfränkische Regionalwettbewerb, der für die Jüngeren am 01. März und für die Älteren am 02. März in Kulmbach stattgefunden hat, überschnitt sich in diesem Jahr mit der Wintersportwoche der 7.Klassen in Bayerisch Eisenstein.

Deshalb traten unsere Teilnehmer aus der Klasse 7d eine Woche früher, nämlich am 22.02.2018 beim oberpfälzischen Regionalwettbewerb in Neumarkt an.
Anders als in Oberfranken werden „Schüler experimentieren“ und „Jugend forscht“ dort gleichzeitig und an zwei Tagen ausgetragen.
Am Donnerstagmorgen um 6.15 Uhr trafen sich unsere 6 SchüEx-Teilnehmer am Hofer Hauptbahnhof um sich nach Neumarkt auf die Reise zum machen. Wegen eines Notarzteinsatzes im Zug kamen sie erst eine Dreiviertelstunde später als geplant am Veranstaltungsort, der kleinen Jurahalle in Neumarkt, an, aber die Zeit reichte noch zum Aufbauen an den Ständen. Nachdem sich die Juroren den Teilnehmern vorgestellt hatten, gingen alle nochmal im Kopf durch, was sie bei ihren Präsentationen sagen wollten. Nach dem Juryrundgang gab es auch Gelegenheit, sich die anderen Projekte anzusehen und sich mit den anderen Teilnehmern zu unterhalten. Am Nachmittag war der Wettbewerb für die Öffentlichkeit zugänglich. Von unseren Beiträgen stieß besonders das Projekt „Sammy und die Energie“ von Samet Güzelyürür (7d), bei dem der Versuch unternommen wurde, einen Hamster mit dem Hamsterrad elektrische Energie zum Aufladen eines Handy-Akkus erzeugen zu lassen, auf das Interesse der Besucher. Um den Hamster, der ja ein nachtaktives Tier ist, zu schonen, war er selbst beim Wettbewerb nicht mit dabei, aber Samet zeigte Videos von ihm. Der Käfig mit der Versuchsanordnung war ausgestellt und das Hamsterrad konnte von Hand bedient werden. Leider stellte sich bei den Versuchen heraus, dass der mit dem Hamsterrad angetriebene Generator einen zu hohen Laufwiderstand bewirkte und der Hamster daraufhin das Rad nicht mehr nutzte. Es forderte etwas Geschick, ihn nach Demontage des Generators wieder zum Laufen zu bringen. Das Laden eines Akkus gelang leider nicht.

Im der Aula des Ostendorfer Gymnasiums in Neumarkt wurde nach dem etwas knapp bemessenen Abendessen ein Abendprogramm mit Tanzvorführungen, einem Fachvortrag und einem gemeinsam von allen Teilnehmern erstellten Kunstwerk geboten.
Nach diesem anstrengenden Tag kamen dann alle erst gegen 22 Uhr in der Unterkunft, dem als Tagungszentrum genutzten Kloster St. Josef, zur Ruhe.
Am nächsten Morgen ging es nach dem Frühstück mit dem Bus zurück zur Jurahalle. Nach einer Feedback-Runde der Juroren wurden die Stände von Schulklassen aus Neumarkt und der Umgebung besucht.
Bei der Preisverleihung im Landratsamt des Landkreises Neumarkt in der Oberpfalz wurden Maximilian Köppel, Pepe Kuske, Friedemann Riße (7d) mit dem zweiten Preis im Fachbereich Physik ausgezeichnet. Ihr Thema „Das Rückstoßprinzip“ wurde von den Juroren für interessant und noch weiter ausbaufähig befunden. Die drei experimentierten ausgehend vom „Knatterboot“, einem Spielzeugboot, das mit einer Kerze betrieben wird, mit verschiedenen Möglichkeiten, ein Modellboot durch den Rückstoß von ausströmenden Wasserdampf, Luft aus einem Ballon oder auch mithilfe einer chemischen Reaktion erzeugtem Gas anzutreiben. In aufwendigen Messreihen mithilfe eines Kraftsensors und des Messwerterfassungssystems CASSY untersuchten sie die Antriebskraft des jeweiligen Modells und deren zeitliche Veränderung.
Florian Czekalla und Jan-Niklas Köppel (7d) erprobten im Ramen ihres Projekts „Beete ohne Schleim“ verschiedene Hindernisse mit denen Schnecken von Obst- und Gemüsebeeten im Garten abgehalten werden könnten, ohne die Tiere zu töten oder zu verletzen. Ihre Arbeit wurde mit einem Sonderpreis des Lions-Clubs prämiert.

Nach einer langen Heimreise kamen unsere Teilnehmer müde, aber guter Dinge am Freitagabend gegen 21 Uhr wieder in Hof an, bevor es am Samstagmorgen galt zur Wintersportwoche aufzubrechen.

SchüEx2018Das Team "Schüler experimentieren 2018" des Schiller-Gymnasiums, zusammen mit ihrem Betreuer, StR Bastian Burghardt

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