indexHelle Aufregung in der Klasse: Dieses Jahr sollte der Bundesweite Vorlesetag der Stiftung Lesen, der Deutsche Bahn-Stiftung und der Wochenzeitung DIE ZEIT am „Schiller“ zum ersten Mal von älteren Schülern gestaltet werden...

...und wir, die 9Pe, waren die Versuchskaninchen, die in den fünften Klassen vorlesen durften. Doch die anfängliche Verunsicherung war groß: Wer liest vor? Welches Buch würde bei den jüngeren Schülern gut ankommen? Wer übernimmt welche Klasse? Was passiert, wenn jemand ausfällt - oder alles schiefläuft?
Doch im Gegensatz zum Rest der Klasse war die Sache für uns acht Vorleser sofort klar: Wir rocken das Ding! In zwei Dreier-Teams und einem Leserduo planten wir alles bis ins kleinste Detail - vom Vorstellen des Projekts bis zur Leseprobe. Umso größer war dann die Freude, als wir unsere Lesestunde vor unserer eigenen Klasse proben durften, was nicht nur für viel Gelächter, sondern auch für einige Änderungen sorgte.
Und dann war der Tag gekommen, der 16.11.: Wir alle standen auf dem Gang vor dem jeweiligen Klassenzimmer und besprachen zum gefühlt hundertsten Mal, wer wann welche Stelle übernimmt und welche Fragen man den Fünftklässlern jetzt endgültig während des Lesens zur Lektüre stellt. Und während einige mit extremer Aufregung zu kämpfen hatten, blieben andere absolut tiefenentspannt. Doch als wir die Klasse betraten, war die Aufregung wie weggeblasen - was nicht zuletzt an den braven Fünftklässlern, die wider Erwarten super mitarbeiteten und auch an unserer Deutschlehrerin Frau Bürgel lag, die uns bei allen Fragen im Vorfeld tatkräftig zur Seite stand und uns bei diesem Projekt unterstützte.
Marcel Gottwald, David Schatz und Christian Neuendorf lasen an jenem Tag aus dem Buch „Unglaubliche Weihnachten – 24 Rätselreisen um die Welt“ vor. Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5a verfolgten begeistert die Weihnachtsgeschichten, welche die Weihnachtsbräuche aus der ganzen Welt aufgreifen. „Wir als Vorleser waren sehr erfreut darüber, wie gespannt die Schüler zuhörten”, erinnert sich David. „Einige Schüler, deren Eltern aus anderen Ländern stammen, konnten von Weihnachtsbräuchen aus weiteren Ländern berichten und so ergab sich ein reger Austausch, der schon so richtig Vorfreude auf Weihnachten entstehen ließ”, ergänzen Christian und Marcel.
Dass Aussehen nicht alles ist, beschäftigte Anna Buchholz, Lara Hopf und Saskia Weismann, die der Klasse 5b aus dem Buch „Wunder – sieh mich nicht an” von Raquel L. Palacio vorlasen. In dieser Klasse lauschten die Schüler interessiert dem Schicksal des Jungen August, der ein entstelltes Gesicht hat und deshalb ausgegrenzt wird. „Die Vorlesestunde regte die Fünftklässler auf jeden Fall zum Nachdenken an. Sie brachten im Gespräch mit uns auch eigene Ideen ein”, waren sich Lara, Saskia und Anna einig.
Viel zu lachen gab es hingegen in der Klasse 5d, in der Pauline Dobner und Lucia Herrmann „Die fabelhafte Miss Braitwhistle” von der Autorin Sabine Ludwig vorstellten. Die Füntfklässler wunderten sich hierbei darüber, was Handschellen und ein Inspektor im Unterricht verloren hatten.
Die vorgestellten Bücher waren jedenfalls ein voller Erfolg - und am Ende waren sich sowohl die drei fünften Klassen 5a, 5b und 5d als auch die 9Pe einig: Der nächste Vorlesetag am Schiller kommt bestimmt!

20181126 091909Gespanntes Zuhören bei den 5. Klassen20181126 091909Das Vorleseteam der 9Pe

Anmelden

Einloggen

Username *
Password *
an mich erinnern
Go to top

©2018, Schiller-Gymnasium Hof, Schillerstraße 38, 95028 Hof, 09281/72640 — KontaktImpressum & Datenschutz