Suche nach dem Glück zu einem hohen Preis

elternforum-iconAm Donnerstag, den 17.11.2016 hat der Elternbeirat zu seinem jährlichen Elternforum eingeladen. Angesichts des brisanten Themas versammelten sich zahlreiche interessierte Eltern in der Aula und wurden belohnt durch zwei spannende und informative Vorträge.

IMG 7511-bea450Herr Thomas Schmalfuß, Drogenpräventionsbeauftragter der Kriminalpolizei Hof, berichtete zunächst gezielt über die aktuelle Drogensituation. Der spezielle Fokus war dabei natürlich auf junge Menschen gerichtet.

Die anwesenden Eltern, Schülern und Lehrern wurden zunächst über den weitverbreiteten, leichtfertigen und unkontrollierten Konsum der häufigsten legalen Suchtmittel - Nikotin, Alkohol und Tabletten – und dessen Wirkungen informiert. Mit viel Emotionalität und Authentizität vermittelte er immer wieder, wie wichtig unsere Vorbildfunktion als Eltern ist und wie wir manche eingeschlichene Gewohnheit hinterfragen könnten: "Die Entspannung am Abend mit regelmäßigem Konsum durch Bier oder Wein könnte ersetzt werden durch einen Spaziergang zum Abschalten". Kinder lernen durch uns Erwachsene und kopieren unsere Abläufe; dies kann ein erster Anstoß sein, dass auch Jugendliche zu Alkohol, Nikotin oder Tabletten greifen.

Die Vorstellung illegaler Drogen reichte von Cannabis, LSD, Amphetaminen und Crystal bis zu Kräutermischungen und Legal Highs. Angesichts der immer weiter wachsenden Zahl an illegalen Drogen sind wir Zuhörer immer stiller geworden. Eines scheint klar zu sein: der Markt ist inzwischen unüberschaubar groß, unterstützt durch die Möglichkeit, gerade diese Substanzen über das Internet problemlos bestellen zu können. Umso wichtiger sei es, dass wir unsere Kinder stark machen in ihrem Selbstwertgefühl. Auch hier betonte Herr Schmalfuß nochmals, dass Liebe, Zuwendung und gemeinsame Zeit mit unseren Kinder von enormer Bedeutung seien.

IMG 7513-bea450Fließend ging es über zum zweiten Vortrag von Herrn Alexander Höme, Leiter der psychologischen Beratungsstelle Hof bei der Diakonie. Er zeigte zunächst mögliche Auslöser für den Konsum psychoaktiver Substanzen durch junge Menschen auf. Die Rolle des Stimmungsmanagements eines jeden Menschen wurde uns erläutert, ebenso die entscheidende Rolle des „innerem Stimmungsmanagers“ und des „Selbstwertbeauftragten“.

Zuletzt wurden gesunde Möglichkeiten der Stimmungsregulationen aufgezeigt, mit deren Hilfe der Ausstieg aus dem schädlichen Suchtmittelkonsum gelingen kann: soziale Kontakte, das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit, Bewegung, sinnvolle Aufgaben und Erfolgserlebnisse.

In der abschließenden Diskussionsrunde konnten noch viele Fragen im Detail erörtert werden.

Im Namen aller Eltern, Schüler und Lehrer bedankte sich der Elternbeirat bei beiden Referenten für diesen überaus informativen und spannenden Abend.

 

informative Website zur Thematik:

Sag NEIN zu Drogen, sag JA zum Leben - Verien zur Drogenprävention

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