Logo SchillXmasEs gab Weihnachtskonzerte in der Michaeliskirche, da war man froh, dass so viele Menschen anwesend waren, brachten Sie doch eine gewisse Wärme in den Raum. In Zeiten der anthropogenen Klimaerwärmung, kann man sich nun voll auf die Musik konzentrieren – und wenigstens die war weihnachtlich.

Fast auf den Tag genau drei Monate spielen sie nun ihr Instrument: Die Kinder der Bläserklassen der 5. Jahrgangsstufen. Und wie gut man in dieser kurzen Zeit selbiges erlernen kann, zeigen sie mit „Einer Melodie von Mozart“ sowie dem Weihnachtsklassiker „Jingle Bells“.
Trotz einer sehr schweren Erkältung ließ es sich Schulleiterin Dr. Anke Emminger nicht nehmen, die anwesenden Mitglieder, Eltern, Verwandte und Freunde der Schiller-Schulfamilie persönlich zu begrüßen. Die anwesenden Ehrengäste wurden dann von der stellvertretenden Schulleiterin Regina Jenkis begrüßt.
Ein Chor hat sein Instrument immer dabei: Die Stimme. Mit Chris de Burghs „A Spaceman came travelling” bringen sie nicht nur eine rührend-besinnliche Stimmung in die Kirche, sie stellen sich auch der Herausforderung, ein englischsprachiges Lied, welches man im Weihnachtsradio nicht in der Dauerschleife hört, aufzuführen.
Ein Jahr und drei Monate haben sie ihr Instrument bereits: Die Bläserklasse der 6b, natürlich, wie all unsere Bläserklassen, in Kooperation mit der Musikschule der Hofer Symphoniker. Sie harmonieren eingespielt bei „Frosty the snowman“ und das zu einer Zeit, in der Kinder eigentlich nur noch Olaf den Schneemann kennen.
„Entzündet die Kerzen“, „Light the lights“, singt im Anschluss der Chor der 6. und 7. Jahrgangsstufe. Jule Feulner (10a) begleitet auf dem Klavier. Nicht zum letzten Mal an diesem Abend.
Euphorie macht sich breit, als Sarah Kieweg zum Euphonium greift. Das „tiefe Blechblasinstrument, das aufgrund seiner konischen Mensur zur Familie der Bügelhörner gehört“, beherrscht sie perfekt und so bekommt sie den verdienten Applaus für ihre Darbietung von Ennio Morricones „Gabriels Oboe“, welches von Benjamin Sebald arrangiert wurde.
Das Jugendblasorchester Hof nimmt im Anschluss unter dem großen Adventskranz im Altarbereich der Michaeliskirche Platz. Im „Weihnachtspotpourri“ erkennt man so manche bekannte Melodie wieder.
Nicht zu den Glocken, sondern ans Klavier, setzt sich im Anschluss Hanna Petrahn (Q11). George Winstons „Carol of the bells“ spielt sie mich einer solchen Anmut und Wärme, dass der Schnee in noch weitere Ferne rückt. Man merkt, dass sie meisterhaft am Instrument ausgebildet ist.
Weihnachten zum Entenfüttern. Warum nicht? Und vielleicht sieht man ja auch noch andere Vögel auf dem Teich. Musikalisch gibt es vom Schulorchester einen Auszug aus Tschaikowskis „Schwanensee“, nämlich die „Scene 1“ sowie „Danses des cygnes“.
Vielleicht kommt auf dem Schwanensee auch das Schiff, über das das Ensemble „Röschpekt“ im Anschluss singt: „Es kommt ein Schiff geladen“ und „The Rose“ präsentieren sie wie gewohnt in meisterlicher Mehrstimmigkeit.
Ein echtes musikalisches Schmankerl, schon allein wegen des instrumentalen Duetts, kommt im Anschluss von Tessa Oelschlegel und Johanna Knechtel (beide Q11). Mit Querflöte und Klavier präsentieren sie „Pagina d’album“ und erfüllen Hofs größtes Kirchenschiff bis unters Dach mit n wohltuenden Klängen.
„Winter, Fire and Snow“ führt folglich zu „Oceans“. Diese beiden Lieder hören die mehreren hundert Zuhörerinnen und Zuhörer, in der wie immer prall gefüllten Kirche, vom Schulchor. Jule Feulner (10a), Lea Flügel (Q11), Linda Graf (9Pc) mit Sologesang, wobei einem bei Linda Graf der Mund offen stehen bleibt. Absolut ergreifend. Und droben aus dem Himmeltor, schaut mit staunenden Augen das Christkind hervor: Linda Graf, eine Stimme, von der wie noch viel hören werden. Ferner Markus Jung – Violoncello, Johanna Trzcielinski (10b) – Glockenspiel und Amelie Hager (9Pe) – Klavier, begleiten die Stimmen und sorgen für Gänsehautmomente, eine Woche vor dem Fest.
Das Symphonische Blasorchester Hof in Zusammenarbeit mit der Musikschule der Hofer Symphoniker präsentiert abschließend tongewaltig das „Festival Flourish“ sowie die „Alpine Inspirations“. Von den Bergen und ihrer Ausstrahlung inspiriert, bilden sie einen instrumentellen Abschluss der Veranstaltung, der die Kirche noch einmal beben lässt. „Das „SBO“ spielt mit dem Schiller-Chor und alle dürfen auf die Bühne. „Nun singet und seid froh“ lautet die Aufforderung, die durch Lisa Seidels (10a) Sologesang noch verstärkt wird. Nicht alle singen – aber froh sind die meisten. Wieder durften sie das Konzert erleben, welches für viele den Auftakt der Weihnachtszeit und das Ende des vorweihnachtlichen Stresshetzens markiert. Das unterstreicht auch der Dank des neuen Elternbeiratsvorsitzenden, Kenan Canbay, der, zusammen mit der 1. Schülersprecherin Celina Pscherer, nochmals den Ehrengästen - und dem Geburtstagskind Ingrid Schrader, die Intendantin der Hofer Symphoniker, dankt. In der kalten Kirche.
Danke auch an das Technikteam, die wieder für eine hervorragende Beschallung gesorgt haben: OStR Bastian Burghardt, StR Matthias Leuchsenring, Benjamin Pscherer (7d), Jan-Philipp Lauchstädt (8a), Erik Spörl (9b), Johannes Fränkel (10b), Marc Pfeffer (10b), David Schatz (10d), Johannes Klaschka (Q11), Julius Zapf (Q11), Luca Dietmann (Q12)
Danke an die Musiklehrerinnen und -lehrer, die auch in diesem Jahr, trotz weihnachtlichem Konzertstress und Schulaufgaben, Schulaufgaben, Schulaufgaben, wieder die Einstudierung übernommen haben (in der Reihenfolge der Einstudierung): Rüdiger Arlt, Slavek Dudar, Benjamin Sebald, Rainer Streit, StRin Nicole Rösch (bravouröse Gesamtleitung), StR Adrian Stieglitz (bravouröse Gesamtleitung 2), Tomoko Cosacchi, Markus Jung sowie Martin Seel.

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