musiklogo schillerZwei Schiller-Konzerte innerhalb weniger Tage? Ja, denn am Montag hieß es "Sommerkonzert" und am Donnerstag dann „Dance, Brass & Beat". 

 

Warten auf den Einlass, bei Schiller-Konzerten nichts Ungewöhnliches. Aber in diesem Jahr standen die Leute Schlange, um ins große Haus der Freiheitshalle zu kommen. Erwartete man etwas Besonderes? Noch spezieller als ein wahrscheinlich herausragendes Konzert? 
Kommen wir zum Musikalischen: „When the Saints Go Märzing in“, quasi als Einmarschmusik, eröffnete das Sommerkonzert 2019. Das „Recht des ersten Tons“, hatte wie immer unsere jüngste Bläserklasse, die 5b.

Dann etwas alljährliches: Schulleiter Rainer Schmidt begrüßt die Konzertgäste. Ein Satz, der normalerweise Einzug findet, damit aber abgehakt ist. In diesem Jahr nicht. 

Weiter mit dem Musikalischen: Mit Mike Story’s „Trombo Mambo“, legte die 5b dann gleich nochmals einen flotten Rhythmus nach.

Mit dem Instrument der Stimme begeisterte dann der Chor der 5. Jahrgangsstufe. George Ezras „Shotgun“ ließ den ein oder anderen im Publikum die Lippen leise mitbewegen und „F.E.R.I.E.N.“ lieferte den musikalischen Vorgeschmack auf den 27. Juli. Untermalt wurde, angeleitet durch die Künstler des Schiller-Gymnasiums, unter StR Sebastian Schumann, das Stück durch eine Videoshow. Animierte Bilder, höchst aufwendig und professionell dargestellt, schafften sie es immer wieder, die musikalischen Darbietungen anzureichern.
Ein Jahr länger im Bläsergeschäft ist die 6b. Mit dem „Adventure“ und „Disney’s Magical Märzes“ zeigten die jungen Künstlerinnen und Künstler, dass Sie ihre Instrumente bereits richtig gut beherrschen.
Der Chor der 6. und 7. Jahrgangsstufe legte dann im Bereich der weltbekannten Musik vor: „Mamma Mia“, extrem elegant, von ABBA, und Falcos „Rock me Amadeus“, extrem lässig, wurden von Justus Riegel am Schlagzeug und Jule Feulner am Klavier begleitet.
Ein nicht alltägliches Trio bildeten im Anschluss Angelique Kittl, Johannes Klaschka und Christian Waldhütter. Als Saxophon-Trio glänzten sie mit dem „Groove Blues“. Der Saxophon-Experte, Slawek Dudar, spielte dabei Klavier.
Das Jugendblasorchester Hof ließ dann eine gewisse Coolness durch die Halle klingen. Am Tag als herauskam, dass Christoph Walz im neuen „Bond25“ dabei sein wird, liefern sie mit dem „James Bond Theme“ die Titelmusik ab. Johnny Depp jedoch, wird nicht im neuen Bond-Film zu sehen sein. Er war das Titelgesicht von „Pirates oft he Caribbean“, dem 2. Stück des JBO.
Herausragendes Abitur und herausragende Musiker: Julius Fleßa und Steven Gebel als Piano-Männer, interpretieren Bahms‘ „Ungarischen Tanz No. 5“ mit herausragender Präzision.
Das Schulorchester greift die zahlreichen Filmmusik-Titel des Abends auf. Bei „The A-Team“ fehlen nur noch Mr. T und ein Lieferwagen und die Kulisse wäre perfekt gewesen. Die Musik war es jedoch. Und den Umbau nach dem Stück, lieferte das Orchester musikalisch: „Transformers“, von Steven Jablonsky, kam dabei aber gänzlich ohne Roboter aus.
Auch wenn es niemand vorgehabt hätte, singt das Ensemble Röschpekt „Don’t stop me now“. Der unsterbliche Solist Freddy Mercury, diesmal als Ensemble-Version. Brian Mai, Johan Deacon und Roger Taylor fehlten auch, wurden jedoch von Johanna Trzcielinski, Justus Riegel, Lena Zettl, Jule Schade und Steven Gebel lückenlos vertreten. Mit „Baba Yetu“ zeigt das Ensemble dann nochmals ihre Klasse im Bereich reiner mehrstimmiger Klänge.
Die Schulband, 2019 unter dem Namen „AufStieg“ auf Tour, spielen in der Besetzung Jana Frank, Luisa Ruckdeschel, Richard Guballa, Moritz Werner, Josef Mantel, Johanna Trzcielinski und StR Adrian Stieglitz. Mit Cindy Laupers „Time after Time“ lösen sie eine Sturm der Begeisterung aus, mit „Unchain my heart“, die bekannteste Version von Joe Cocker, lassen sie dann die Halle erbeben. Hierbei hatten sie mit Benjamin Sebald, Rüdiger Alt und Slawek Dudar tatkräftige Unterstützung in der Bläserabteilung.
Der Schulchor bringt im Anschluss mit „Schpilsche mir a Lidele in Jiddisch!“ zunächst ein traditionelles Lied auf die Bühne, bevor sie mit „Y.M.C.A.“ erneut einen Gassenhauer präsentieren, Arm-Choreographie inklusive, Indianer nicht, geniale Video-Choreographie schon.
Das Symphonische Blasorchester füllt dann die Große Freiheitshalle mit ihren Klängen bis in die hinterste Ecke: Mit dem „O Fortuna“, aus „Carmina Burana“ zeigen sie kraftvoll die Möglichkeiten, die ihre Instrumente bieten. Bei „Sound of Silence“, von Paul Simon, geht es dann bedeutend gediegener zu.

Dann der Moment, den viele erwartet haben: Dr. Karin Fleßa, Vorsitzende des Elternbeirats und Celina Pscherer, Schülersprecherin des Schiller-Gymnasiums, nehmen das Mikro zum Dank in die Hand. Die danken den Beteiligten, den Organisatoren, den Eltern, Großeltern und Lehrern. Und dann danken sie dem Mann, dessen letztes Sommerkonzert als Schulleiter gerade seinem Ende entgegen geht: Rainer Schmidt. Und nach nur wenigen Worten, kommen die Töne, die mehr sagen als 1000 Worte: Time to say goodbye. Das SBO zusammen mit dem Schiller-Chor verabschieden den Schulleiter musikalisch. Ein sichtlich gerührter Schulleiter spricht am Tag danach vom "emotionalen Höhepunkt seiner 13-jährigen Zeit am Schiller-Gymnasium".


Der Dank geht an:
Rüdiger Arlt, Slavek Dudar, Benjamin Sebald, Rainer Streit, Tomoko Cosacchi und Markus Jung für die Einstudierung. Außerdem geht der Dank an die Musikschule der Hofer Symphoniker, die seit Jahren ein verlässlicher Partner des Projekts „Bläserklasse“ sind.
Das Technikteam um OStR Stefan Bäumler, StR Bastian Burghardt, Benjamin Pscherer, Erik Spörl, Henrik Haasler, Julius Zapf, Johannes Klaschka, David Schatz, Luca Dietmann und Mai Nguyen, kümmerte sich auch 2019 wieder um einen Bühnentechnik, die man auf Schulkonzerten so normalerweise nicht erwartet.
Für die Gesamtleitung applaudieren wir StRin Nicole Rösch und StR Adrian Stieglitz. Ein gigantisches erstes Konzert in Kalenderwoche 29.

Sommerkonzert verab klein"Time to say goodbye": Rainer Schmidt vor "seinen" 400 Schiller-Musikerinnen und Musikern mit den letzten Worten des Abends

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