Lokomotor Emblem rot sEine der Tücken des Lehrerberufes ist gewiss die zumeist unmögliche Endkontrolle des fertigen "Werkstückes." Man erfährt vom Schüler allenfalls vorläufige Pläne und hofft, das eigene Tagewerk habe etwas dazu beigetragen, dass diese jungen Menschen Wege in eine sinnstiftende Zukunft beschreiten.

Der alljährliche Info-Basar "Student 4 Students" verschafft immerhin eine Vorstellung vom Mainstream: Psychologie, Medizin, BWL. Wenn hingegen momentan eine Julia Tiefenbach in der Kunstpassage Hof ausstellt, so haben wir es schon mit einem äußerst seltenen Einblick in das Wirken unserer Absolventen im kulturellen Sektor zu tun.

Fügen wir einen weiteren solchen Einblick hinzu: Rebekka Knoblich und Daniel Lang haben zusammen mit drei Gleichgestimmten LOKOMOTOR gegründet – eine Band, die seit sieben Jahren um ihren Platz im Musikmarkt ringt, ohne dabei ihre ambivalente Poesie, ihren geschmeidigen Klang und ihre Brise Selbstironie aufgeben zu wollen.

Lokomotor Band s

Hört man sich durchs Werk, so stellt sich schnell der Eindruck ein, die fünf Hofer bewegen sich gar nicht so fern vom eingangs skizzierten Mainstream: Die Liedtexte zeugen vom tiefgehenden Verständnis menschlicher Verhaltensmechanismen; ist man von einem der in den Liedern verhandelten Themen persönlich betroffen, kann der Hörgenuss einer Operation am offenen Herzen gleichkommen; und dass die Band sich im Rechnungswesen einigermaßen zuhause fühlt, zeigt die geglückte Veröffentlichung des ersten freiverkäuflichen Albums am vergangenen Freitag.

Die zweite Single aus "Wir sind" heißt "Hallo Leben" und hat ein ambitioniertes Musikvideo spendiert bekommen, an dessen Gestaltung ein Kunstlehrer unseres Hauses maßgeblichen Anteil hatte. Hier schließt sich der Kreis – durchaus auch im geometrischen Sinne:

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