Schiller Logo kleinMan hätte es nicht für möglich gehalten, aber das im letzten Jahr ausgegebene Ziel „Wir bekommen die Freiheitshalle beim nächsten Sommerkonzert voll!“ hat in diesem Jahr dann tatsächlich fast geklappt. Kein Wunder, bei der musikalischen Darbietung. Eine Meisterleistung, die das Publikum in Begeisterung verfallen ließ!

Als Schulleiter Rainer Schmidt 2015 in seiner Begrüßungsrede zum Sommerkonzert die 5b, die Bläserklasse vorstellte und darauf hinwies, dass die jungen Musikerinnen und Musiker ihr Instrument erst seit diesem Jahr im Schillerprojekt „Bläserklasse“, in Kooperation mit der Musikschule der Hofer Symphoniker erlernen, da wussten die damaligen Viertklässler noch nicht, dass sie, knapp ein Jahr später, selbst auf der großen Bühne der Freiheitshalle Hof spielen würden. Dort, wo bereits Helene Fischer und Thomas Gottschalk vor ihnen standen, erfolgte nun mit „The Magnificent Seven“ und dem Thema aus „New York, New York“ ihr erster Auftritt. Bravurös. Vor allem die Eltern der jungen 5b-Schülerinnen und Schüler legten noch eine Schippe Applaus drauf. Auch Herr Schmidt lobt die jungen Musikerinnen und Musiker, die heute Abend einen Teil der etwa 400 Mitwirkenden darstellen. Ein Novum in diesem Jahr: Die Musik wird auch zum Tanzen genutzt!

Was brauchen Katzen? Furchtbar viel Musik! Mit diesem „Aristocats“-Titel singt sich der Chor der 5. Jahrgangsstufe in die Herzen der gut 2.000 Zuhörer. Mit „Run Boy Run“ legen sie dann noch einen nach. Johannes Wolfrum (10e) gibt dabei am Schlagzeug den richtigen Rhythmus vor, der vom Chor klatschend aufgenommen wird.

Im letzten Jahr „die Neuen“, heute schon fast „alte Hasen“: die Bläserklasse der 6b! Mit „School Spirit“ von John Higgins und dem „Final Countdown“ läuten sie nicht das Finale, sondern den Chor der 6. und 7. Jahrgangsstufe gekonnt ein. Ed Sheerans „I see fire“, die Titelmelodie des Kino-Blockbusters „Der Hobbit“, erzeugt Gänsehaut bei den Zuhörern. Das Solo am Anfang, gesungen von Lisa Seidel, lässt die Zuhörerinnen und Zuhörer im Saal fast vor Ehrfurcht erstarren, bevor alle von den Bergen Mittelerdes an den Strand von Kalifornien gesungen wird. „Barbara Ann“, der Gassenhauer von den Beach Boys, erzeugt ein kühles Pazifik-Surferlüftchen in der aufgeheizten Freiheitshalle.
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harfe-bea620-IMG 6986cello-bea620-IMG 6994Gerade noch als eine von sechs 1,0-Abiturientinnen und Abiturienten vom „Schiller“ verabschiedet, gibt sie heute nochmals ein Stelldichein auf der musikalischen Bühne: Pia Gramalla und ihre Oboe, eine musikalische Symbiose der Extraklasse. Mit Johann Sebastian Bachs „Air“, begleitet von LAss Adrian Stieglitz am Klavier, zeigt Pia eindrucksvoll, warum sie mit ihrem angehenden Musikstudium in Nürnberg bereits jetzt das große Glück hat, nicht nur jetzt schon zu wissen, wohin ihr Weg einmal gehen soll, sondern das diese Weg sicherlich auch der richtige zu sein scheint.

jso-breit-bea1240-IMG 6984Dann betritt das Jugendblasorchester die Bühne. Das Benjamin Sebald und Rüdiger Arlt die jungen Musikerinnen und Musiker bereits vor dem Spiel im Griff haben sieht man daran, dass beim Betreten der Bühne Ordnung herrscht. Und diese Disziplin setzt sich auch beim Spiel fort. Die Einsätze kommen gestochen scharf, jedes Crescendo von Piano bis Fortissimo, erzeugt einen tonalen Sturm im Publikum. Verstärkt wird dieser Effekt dann noch, wenn man das Stück kennt. Und „These Boots are made for Walkin“ kennt jeder, ebenso wie „The Muppet Show Theme“, bei dem man nur noch darauf wartet, dass Kermet der Frosch und Miss Piggy über die Bühne rocken. Mit „Sway (Quien Sera)“ setzen sie dann einen eindrucksvollen Schlusspunkt hinter ihre Performance.

Katharina Fröh hat auch erst vor kurzem ihr Abiturzeugnis erhalten. Doch während ein Großteil ihrer Mitstreiter bereits in Lloret de Mar die stressige Abiturzeit hinter sich lassen, ist sie heute nochmal mit schwerem Instrument auf die Bühne zurückgekehrt. Es ist immer wieder erstaunlich, wie sie der Harfe diese filigranen Töne entlockt und so präsentiert sie „Nuvole Bianche“ mit einer Mischung aus Gefühl und musikalischer Inbrunst.

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Das Schulorchester nimmt uns dann wieder mit zurück nach Mittelerde. Mit der Titelmusik aus „Herr der Ringe - Die Gefährten/Die zwei Türme“ schaffen sie es die Freiheitshalle so kraftvoll mit ihren Klängen zu füllen, dass der tosende Applaus der Menge nur die logische Folge ist. Wer die Augen geschlossen hat, kann „die Gefährten“ vor seinem geistigen Augen über die Berge der neuseeländischen Alpen wandern sehen, sieht Orks und Elben im Gefecht um Helms Klamm oder das Auge Saurons. Das Schulorchester malt mit seinen Klängen ein so klares Bild der Szenerie, wie man es sonst eigentlich nur von professionellen Orchestern erwarten darf.

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roeschpekt-bes1240-IMG 6998Sie sind mittlerweile eine feste Größe, wenn es im Schiller-Gymnasium um Musik geht: das „Ensemble Röschpekt!“. Und auch an diesem Abend stellen sie ihr Können unter Beweis. Geleitet von der „Chefin-de-la-Musique“, der Gesamtleiterin des heutigen Abends und der Namensgeberin des Ensembles, StRin Nicole Rösch, grooven sie sich mit „Feeling Good“ in die Herzen der Zuhörerinnen und Zuhörer. Musikalische Superhelden? Ja. Und da ist es nur logisch, dass sie sich eben solch einem Helden widmen: Spiderman! Nicolai Kondakov (Q12) begleitet auf der Tuba.
Dann gehts ans Schlagwerk: Samuel Pohl (10e) und Johannes Wolfrum (10e) präsentieren „The Galloping Comedians“ und damit ihre Klasse an den Mallets. Geschwindigkeit und Präzision kennzeichnen diese Darbietung.

sbo-bes1240-IMG 7021Beim nächsten Umbau ist eine gewisse Unruhe im Saal zu vernehmen. Nicht weil knapp 100 Sängerinnen und Sänger die Bühne betreten, sondern weil jetzt die Erwartungen steigen: Es ist der Schulchor, der sich anschickt, dass Publikum zu verzaubern, zu elektrisieren, zu begeistern. „Fame“, von Michael Gore, symbolisiert den Ruhm, der diesem Chor nach der Performance gebührt. Mit „At Twilight“ finden sie dann nochmals ruhigere Töne, bevor sich Dilan Canbay, Jonas Kaufmann (Q12), Alessandro Ammon (Q11), Felix Guballa (Q12), Christoph Rudisch (Q12) und Adrian „Jerry Lee Lewis“ Stieglitz zum Chor gesellen. Sie haben auch gleich ihre Instrumente mitgebracht - und die sind geladen. Bereit zum Feuern! Und so lassen sie die „Great Balls of Fire“ aufs Publikum los und Maja Wunder und Riccardo di Lorenzo (beide 9e) reißen das Publikum tanzend mit. Der Saal tobt. Die Menge kocht. Ende? Mitnichten!
Es folgt eine Überraschung. Die Abiturientinnen des Jahrgangs 2014/2016 Christin Frohmader und Pia Gramalla danken den Musiklehrerinnen und -lehrern des Schiller-Gymnasiums. Für die vergangene Zeit, die Orchesterarbeit, die Chorerlebnisse - sie sagen „Thank you for the music“. Nicole Rösch, Adrian Stieglitz und Benjamin Sebald stehen gerührt am Bühnenrand. Solch eine musikalische Überraschung hat es in der fünfzigjährigen Geschichte des Schiller-Gymnasiums wohl noch nicht gegeben. Wahrlich „die besten aller Zeiten“.
SChor-bea1240-IMG 7015Vor gut 15 Jahren wagte sich bereits einmal ein Ensemble an das folgende Stück. Sie waren zu fünft und hatten nicht ansatzweise die musikalische Kraft und Energie, die das Symphonische Blasorchester Hof an den Tag legt. Mit Ronan Hardimans „Lord of the Dance“ spielen sie sich auf den Zenit der Veranstaltung. Vorläufig. Das Ensemble von „Lord of the Dance“ gastiert bald in der Freiheitshalle. Sollte Michael Flatley heute bereits im Publikum gewesen sein, er hätte vor Freude angefangen zu steppen.
Doch das Symphonische Blasorchester kehrt Irland, dem grünen Land mit der rauen irischen See und den zahlreichen Schafen den Rücken und swingt sich über den Atlantik gen Rio de Janeiro. „Copacabana“! Wer da noch sitzt, ist selbst schuld. Und so betreten Maia und Riccardo erneut die Bühne und geben den tänzerischen Takt vor, der die gut gefüllte Halle in südamerikanische Leichtigkeit versetzt.

schulchor-bea1240-IMG 7045Die Bühne war am heutigen Abend mehr als einmal ausgefüllt. Aber bis dato immer „nur“ musikalisch. Jetzt betritt, zusätzlich zum Symphonischen Blasorchester Hof in Zusammenarbeit mit der Musikschule der Hofer Symphoniker, noch der „Schiller-Chor“ die Bühne. Alle Sängerinnen und Sänger der 5. bis 12. Jahrgangsstufe. Und sie beenden den fulminanten Abend mit der Abschlusshymne schlechthin. Dem Lied, welches mit drei Worten das beschreibt, was der heutige Tag durch dieses Konzert werden konnte, nämlich ein fröhlicher Tag, „Oh Happy Day!“.

Ohne sie wäre der Abend nicht möglich gewesen: Danke an Rüdiger Arlt, Marek Olszowka, Benjamin Sebald, Rainer Streit, Noriko Kitamura, Ruth Rojahn-Leitz, Markus Jung und Willi Mälzer von der Musikschule der Hofer Symphoniker, die Tanzschule Swing sowie Katja Grundmann und Adrian Stieglitz, Musiklehrer am Schiller-Gymnasium und Nicole Rösch, der musikalischen Leiterin des Abends.

Doch stellen Sie sich vor es gibt Ton und keine hört hin! Danke an die Technik unter der Leitung von Stefan Bäumler und Bastian Burghardt, mit der Unterstützung von Mirjam Schwarz (5c), Erik Spörl (5f), David Schatz (7c), Albert Flat, Tobias Meister (beide 7c), Julius Zapf (7d), Johannes Fränkel (8c), Mai-Lin Nguyen (9b), Luca Dietmann (9c), Andreas Waldhütter (10d), Thomas Laar (Q11), Christoph Rudisch (Q12).

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