Schiller Logo kleinEs hätte keinen treffenderen musikalischen Einstieg in die diesjährige Abiturientinnen- und Abiturientenverabschiedung des Schiller-Gymnasiums geben können: Das Symphonische Blasorchester, unter der Leitung von Benjamin Sebald, spielte "Moments for Morricone", ein Medley der größten Ennio Morricone Songs. Darin enthalten: "The wild bunch", "Die wilde Horde". Eine Hommage Morricones an den diesjährigen Abiturjahrgang?

Das Arrangement von Wagners "Ritt der Walküren" findet u.a. Verwendung im Italowestern "Mein Name ist Nobody", mit Terence Hill in der Hauptrolle. Ja, ein Film ohne Bud Spencer an seiner Seite, also ohne seinen besten Freund. Und damit zum Thema der Verabschiedung: Freundschaft! Dies hatte Schulleiter Rainer Schmidt als Leitthema seiner diesjährigen Ansprache im Rahmen der Verabschiedung der 103 Abiturientinnen und Abiturienten gewählt. Auch diesmal orientierte er sich dabei am Abimotto. In diesem Jahr "Abios Amigos: 12 Jahre Siesta und jetzt Fiesta!" Von den Philosophen des antiken Griechenlands über Humphrey Bogart und Claude Rains als Rick Blaine und Captain Louis Renault im Film "Casablanca" bis hin zu Franzois Cluset als Philippe und Omar Sy als Driss in der Filmkomödie "Ziemlich beste Freunde," zeichnet er ein Bild der Freundschaft, deren Formen und Bedeutungen, deren Wichtigkeit und Dauerhaftigkeit. Dabei schließt er seine Rede, den Blick auf die Abiturientinnen und Abiturienten gerichtet, mit dem berühmtesten Schlusszitat der Filmgeschichte: "Ich glaube, dies ist der Beginn einer wunderbaren Freundschaft."

Nach einem weiteren Musikgenuss durch das SBO, sie bringen den Saal mit einem Bon Jovi - Rock Mix zum Vibrieren, betreten die Vertreter der Absolvia Hof die Bühne. Die traditionelle Ehrung der Besten wird von Hofs Oberbürgermeister Dr. Harald Fichtner, selbst Mitglied der Absolvia, eingeleitet. Auch in diesem Jahr gibt es mit Julian Flach, Pia Quandt, Christina Reiner, Dominik Schaefer und Andreas Schaller wieder fünf Abiturientinnen und Abiturienten mit der Traumnote von 1,0. Fichtners Versprechen: "Und wer, anders als diese fünf hier, momentan noch nicht so gute Erinnerungen an die Schule hat, dem kann ich versprechen: Irgendwann kommen sie. Wenn nicht heute, dann spätestens in ein paar Jahren." Mit Urkunde, Schiller-Büste und Geldpreis in der Hand, verlassen die fünf besten die Bühne und das Ensemble "Röschpekt!" tritt auf. Mit Michael Bubles Ballade "Home" zaubern die Musikerinnen und Musiker ein Knistern in den Saal, das einen "Zugabe" rufen lassen möchte. Und ja, sie kommen nochmal, doch zunächst kommen die Abiturientenredner: Franziska Rauch und Sheka Fiedler. Man sagt ja, dass ein Bild mehr sagt als tausend Worte. Doch in ihrer Rede, in welcher jeder einzelne Absolvent passend zum Abimotto mit Sombrero, Poncho, Pistole und Tequilla-Flasche gezeigt wird, gibt es die tausend Worte als launige Charakterisierung ihrer Mitstreiterinnen und Mitstreiter noch obendrauf.

Und dann kommt der Moment, wegen dem alle gekommen sind: Die Überreichung der Reifezeugnisse. 103 Abiturientinnen und Abiturienten erhalten den Nachweis ihrer allgemeinen Hochschulreife. Mit 25 Prozent Einserquote wieder ein tolles Ergebnis, welches nur von unseren Gastabiturientinnen und -abiturienten aus der Freien Waldorfschule überboten wurde: 43 Prozent! Drei von sieben.

Das letzte Wort hat der Oberstufenbetreuer des Jahrgangs, Jochen Stadelmann. Der erste Jahrgang, den er im letzten Jahr von Adalbert Neumeister übernommen hat. Man hört, dass es auch für ihn ein emotionaler Moment ist. Und dieser endet mit der passenden Verabschiedung: Hasta la vista!

 

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