hoftextplosion-iconDas Kunst- und Kultur-Festival HOFTEXPLOSION fand am vergangenen Wochenende zum zweiten Mal statt, wobei es mit mehr als 1300 Besuchern diesmal noch deutlich mehr Beachtung fand, als im Jahr zuvor. Gewiss hat die erstmalige Beteiligung des Schiller-Gymnasiums sein Scherflein beigetragen …

 

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Denn Marlena Schwotzer (10c) war zu Spitzenzeiten von Publikum umringt, wenn sie an ihrem Stand eine Kostprobe ihrer künstlerischen Ausdruckskraft zum Besten gab. Zwei Hummeln interessieren sich für die Blütenknospen, welche am Schweif eines grinsenden Fabelwesens haften; ein Hase mit Mundschutz pflegt jenen Apfel mit einer Zahnbürste, den er selbst bewohnt; ein gestreiftes Monster bemüht sich verzweifelt, einem tanzenden Tisch Socken anzuziehen – Kontinuierlich fließen diese absurden Wesen aus Marlenas Zeichenfeder; sie treffen sich auf dem Papier, helfen einander oder ärgern sich, kommunizieren oder verschmelzen gar miteinander. Kaum verwunderlich, dass die live entstandenen Postkarten-Unikate nur per Reservierung erworben werden konnten.

 

Neben Marlena Schwotzer nutzten drei Absolventen des letzten Jahrganges die Gelegenheit:

Fabian Sorger zeigte erneut sein fotografischisches Triptychon „Bücher machen Leute?“, welches im Rahmen eines Kunstprojektes am Schiller entstanden ist und einen dritten Platz beim Crossmedia-Wettbewerb erzielen konnte. Kennzeichned ist der effektvolle Kontrast zwischen harmonisch im Kirchenraum inzenierten Protagonisten und deren provokativen Attributen. So vergleicht Fabian den Anspruch den das Christentum an sich selbst stellt mit der von ihm beobachteten Realität.

Das vielfältige fotografisches Schaffen von Lukas Baumgärtel negiert hingegen die einschlägigen Gesetzmäßigkeiten seines Handwerkes. Spontanität kennzeichnet seine Bildästhetik, welche auf dem unverhofften Motiv und dem unmittelbaren Erlebnis beruht. Eine von Lukas selbstgefertigte, auf Metallfäsern beruhende Sitzgruppe verfehlte ihre Wirkung nicht; zahlreiche Besucher nahmen Platz um auch das beachtliche digitale Konvolut zu betrachten.

Einige Bilder aus dieser Sammlung stellen die Arbeitsgrundlage für Moritz Götzl dar, der diese mit grafischen Vektoren verkleidet und so die ursprüngliche Wirkung manipuliert, verkehrt, steigert. Sein Meisterstück aber ist ein viel beachtetes Stencil, welches die Schönheit des Lebens mit der Tragik des Todes kontrastiert; ein Schmetterling, dessen linke Schwinge aus Schnellfeuerwaffen besteht, lässt bekundetermaßen mancherlei Interpretation zu.

 

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Impressionen vom Festival auf https://www.facebook.com/hoftexplosion

Alle gestalterisch tätigen Schüler sind herzlich eingeladen, sich für die potentielle nächste Hoftexplosion oder ähnliche Gelegenheiten zu bewerben. Ich freue mich über Arbeitsproben.

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