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Es war ein Gefühlsmix, der einen am Freitag im Festsaal der Freiheitshalle umwehte: Glück, Freude, Stolz und Erleichterung auf der einen Seite, Wehmut, Abschiedsschmerz und Ungewissheit bezüglich dessen, was da kommen mag, auf der anderen Seite. Für 134 Abiturientinnen und Abiturienten hieß es: Auf Wiedersehen, Schiller-Gymnasium!

 

Für einen "smoothen" Auftakt sorgte, in, wie immer, fantastischer Art und Weise, das Symphonische Blasorchester Hof unter der Leitung von Benjamin Sebald. Schulleiter Rainer Schmidt nutzte den ausklingenden Schwung der Santana-Klänge als Auftakt seines Rückblicks auf "acht bis neun mehr oder weniger arbeitsintensive Jahre". Der Reigen der Danksagungen erreichte alle und zeigte einmal mehr, wie viel bzw. wie viele hinter einem erfolgreichen Abitur steht und stehen. "Hakuna Mat-Abi - ohne Sorgen die Könige von morgen", das diesjährige Abitur-Motto, nutzte Herr Schmidt als Rahmen für seine Rede. Ob in (fast) fließendem Kisuaheli, oder mit Erzählungen seiner eigenen Afrika-Reise, es war "uhuru", die Freiheit, die seine Rede prägte. Eine Freiheit, auf die die 134 Absolventen nun blicken und die, trotz geöffneter "Tore zur Welt", auch in der eigenen Heimat genossen werden kann. Und da, frei nach Karl Valentin, "der Fremde nur in der Fremde fremd" ist, hielt er die Noch-Schülerinnen, wenigstens für die nächsten zwei Stunden, dazu an, den Kontakt in die Heimat nicht zu verlieren.

Dieser Empfehlung schloss sich auch der Hofer Oberbürgermeister, Dr. Harald Fichtner, an. Er, gleichzeitig Mitglied der Absolvia Hof, begrüßte in einer Doppelfunktion die Anwesenden und legte vor allem den Abiturienten die Schönheiten unserer hochfränkischen Heimat ans Herz. Im Anschluss wurden die beiden Jahrgangsbesten, die Eins-Komma-Null-Absolventen Konstantin Niemeyer und Oliver Polzer, von der Absolvia für ihre herausragenden Leistungen geehrt. "Röschpekt!" lässt sich da nur rufen - und singen. Das schuleigene Ensemble brillierte im Anschluss mit dem Billy Joel-Hit "And so it goes" sowie dem Jazz-Klassiker "It don't mean a thing", von Duke Ellington.

Die Abiturrede, gehalten von Pascal Hofmann, Natalie Friedrich und Laura Geißner, stand dann ganz im Zeichen des Dschungels. Timon und Pumba spielten dabei ebenso eine Rolle wie das Dschungelcamp, in dem sich die selbsternannten "Könige der Fehlzeiten" nun seit acht oder neun Jahre befanden. Ihre Danksagung endete mit der Bitte: "Wir sind Abiturienten, holt uns hier raus!"

Und dieser Bitte wurde dann auch Folge geleistet. 134 Abiturientinnen und Abiturienten sollten persönlich vom Schulleiter ihr Zeugnis erhalten. 38 Mal gab es dabei die Eins vor dem Komma, davon sogar 15 Abituria mit einem Schnitt von 1,5 oder besser. In den "blauen Mappen", welche den Schülerinnen und Schülern (noch 10 Minuten) überreicht wurden, befanden sich zum Abschluss nicht noch blaue Briefe sondern das Abiturzeugnis, gegebenenfalls Buchgutscheine sowie weitere Informationen für das, was da kommen mag.

Das letzte Wort sollte an diesem Tag der Oberstufenbetreuer des Jahrgangs 2013/2015, Adalbert Neumeister, haben. Und dieser verabschiedete seine 134 mündigen Bürger mit den Worten Albert Einsteins: "Versuche nicht, ein erfolgreicher, sondern ein wertvoller Mensch zu werden. Auf Wiedersehen."

 

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