Jgst 9 besucht Gedenkstätte Flossenbürg

Es war ein gewöhnlicher Februartag, als sich die Klassen 9a und 9b zusammen mit ihren Geschichtslehrerinnen, Frau Kappe und Frau Hanauska, auf den Weg zu der Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Flossenbürg machten. Sofort begann der Rundgang, der mit interessanten Informationen des Rundgangleiters bestückt war.

 

Die Führung startete an der Kommandantur, in der man einen Plan des KZ´s mit all seinen Gebäuden sehen kann. Nur so ganz konnte man es sich nicht mehr vorstellen, da einerseits nur noch die Wäscherei, die Küche und ein paar einzelne Gebäude bestehen. Andererseits konnte man sich auch nicht wirklich vorstellen wie es damals aussah, da nun dort, wo damals mehrere tausende Häftlinge auf engstem Raum lebten, Wohnhäuser stehen. Weiter ging es in die alte Wäscherei, in der man zahlreiche Berichte von Überlebenden lesen konnte.

Flossenbuerg2014image2Flussenbuerg2014image1Im Außenbereich der Gedenkstätte wurde uns durch Bilder gezeigt, wie das Konzentrationslager einmal aussah. Wenn neue Häftlinge in das Konzentrationslager gekommen sind, mussten sie meist bei dem stundenlangen Zählappellen draußen in der Kälte ohne Kleidung frieren. In diese Situation konnten wir uns ein bisschen hineinversetzen, da es an diesem Tag Minusgrade hatte.
Am Ende der Führung haben wir uns noch zusammen das Krematorium, allerdings nur aus der Ferne, und die Kapelle in der Gedenkanlage im „Tal des Todes" angeschaut.

Danach hatte man noch Zeit, sich entweder einen Film über die Gedenkstätte anzuschauen oder in der alten Küche Erzählungen anzuhören und erhaltene Gegenstände zu betrachten.
Aber nachdem uns diese ganzen Geschichten, Erzählungen und Fotografien näher gebracht worden sind, hatten wir eher eine nachdenkliche, bedrückte Stimmung. Keiner hatte mehr Lust auf Blödsinn, da dies doch ein Ort war, wo damals Menschen gequält wurden und unter grausamsten Bedingungen leben mussten. Und wir jetzt bestimmt alle froh sind, dass es jetzt so ist wie es ist und nicht anders.

Am Ende der Exkursion angekommen, bin ich mir sicher, dass jeder daheim sicher noch mal darüber nachgedacht hat oder vielleicht sogar seine Erlebnisse und Gedanken erzählte.

Franziska Rauch, 9a

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