Informationsveranstaltungen für neue 5. Klassen

iPad-Abend am 4.4. um 19Uhr

Am 28. Februar 2019 bekamen wir die Möglichkeit, im Rahmen des katholischen Religionsunterrichts der 9. Jahrgangsstufe die Synagoge in Hof-Moschendorf zu besuchen.

Als wir uns um 8 Uhr vor dem Eingang des ehemaligen Schulhauses in der Oberkotzauer Straße trafen, herrschte eine Stimmung, die von Neugierde und Respekt zugleich geprägt war. Sowohl im Geschichts- als auch im Religionsunterricht beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler dieser Jahrgangsstufe mit dem Judentum und seiner Geschichte, insbesondere zur Zeit des Nationalsozialismus.
Am 9. November 1939 fiel, wie in vielen deutschen Städten, so auch in Hof, die Synagoge der nationalsozialistischen Zerstörung zum Opfer. Der damalige Standort war die Hallstraße. Im Mai 1998 konnte die Synagoge an ihrem neuen Standort in Moschendorf eingeweiht werden, wo sie heute religiöses Zentrum der jüdischen Gemeinde in Hof darstellt.
Der Rabbiner David Goldberg, der uns herzlich begrüßte und durch das Gebäude führte, erklärte den Aufbau und die Nutzung der Synagoge. Dabei ging er auf die Fragen der Schülerinnen und Schüler ein, die von „Was ist einem Juden am Sabbat eigentlich erlaubt?“ bis hin zu theologischen Fragen nach dem Verhältnis von Juden- und Christentum reichten. Durch beiderseitiges Interesse konnte dieser Unterrichtsgang zu einem Erlebnis werden, das keine Unterrichtsstunde im klassischen Sinne hätte ersetzen können.

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