31AuxyPPjrL. SY355 Als wir im September letzten Jahres den Aushang in unserer Schule für den diesjährigen Finnlandaustausch entdeckten, war sofort klar- da müss ma hin!


Am 18. Januar 2019 war es dann endlich soweit: um 2:55 Uhr starteten wir, voller Aufregung unser Abenteuer mit der 12-stündigen Reise von Hof über Berlin nach Helsinki, wo wir erst einmal einen Kälteschock erlitten- nur – 15° Grad, was sich im Laufe der Woche nach unten noch fast verdoppeln sollte. Doch die beeindruckenden Sehenswürdigkeiten, wie der Dom oder die Esplanaden, entschädigten uns für die kalten Temperaturen. In der finnischen Hauptstadt blieben wir bis Samstagnachmittag, bevor wir uns dann endlich mit dem Zug auf den Weg zu unseren Gastfamilien machten. Das restliche Wochenende verbrachten wir zusammen mit unseren Austauschpartnern und typisch finnischen Aktivitäten, wie beispielsweise Motorschlittenfahren oder Eisschwimmen. Die neue Woche startete mit einer Schulbesichtigung und einem Treffen im städtischen Bürgerzentrum um zusammen Karjalapiirakka, ein finnisches Nationalgebäck mit Reisfüllung zu backen. Anschließend lernten wir unsere Partnerstadt bei -21° Grad mit einer Stadtrallye näher kennen. Auch bei einer Führung durch das Rathaus konnten wir noch vieles über Joensuu erfahren. Der Dienstag zeigte uns den normalen Schulalltag und das finnische Schulsystem. Außerdem stand der Besuch einer farbenfrohen orthodoxen Kirche auf dem Programm. Zum Abschluss des Tages powerten wir uns beim Schlittenfahren noch einmal so richtig aus. Am wärmsten Tag der Woche, dem Mittwoch, brachen wir bei -8 Grad zu einem Ausflug in den Nationalpark Koli auf, welcher unser persönliches Highlight des Austausches war. Denn dort wanderten wir mit Schneeschuhen durch die zauberhafte Schneelandschaft und grillten anschließend bei guter Stimmung gemeinsam. Auf dem Rückweg machten wir noch einen Abstecher zu einer Rentierfarm. Dort gab es nicht nur die Tiere selbst, sondern auch Huskys zu bestaunen. Trotz des bereits ereignisreichen und anstrengenden Tages besuchten wir am Abend noch das Basketballspiel des lokalen Vereins Kataja Joensuu gegen eine russische Mannschaft. Am Donnerstag erhielten wir weitere Einblicke in das finnische Schulleben und konnten den Nachmittag mit unseren Gastschülern verbringen, beispielsweise in der Sauna. An unserem letzten Tag in Joensuu besuchten wir ein Kunstmuseum und ließen den Austausch bei einer Abschlussfeier mit leckerem Essen ausklingen. Schließlich traten wir am Samstag schweren Herzens unsere Rückreise an und erreichten nach 15 Stunden wieder unsere „tropische“ Heimat.
Rückblickend hatten wir (trotz der Kälte) eine wunderschöne Zeit mit vielen neuen Erfahrungen. Deshalb möchten wir uns an dieser Stelle bei Frau Berner-Sebald und insbesondere bei Herr Weber bedanken, die sich um die Organisation und den reibungslosen Ablauf des Austausches gekümmert haben.
Ein weiterer Dank gilt den finnischen Lehren und natürlich auch den Gastfamilien und Austauschpartnern. Wir freuen uns schon sehr darauf sie im März bei uns begrüßen zu dürfen. Ohne die enge Zusammenarbeit unserer Schule mit der deutsch-finnischen Gesellschaft und dem Stadtjugendring Hof wäre dieser Austausch ebenfalls nicht möglich gewesen, auch hier möchten wir uns bedanken.
Kiitos und Moi moi!

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