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Deutsch-französischer Austausch mit dem Lycée Michel-Ange in
Villeneuve-la-Garenne

Besuch der deutschen Gruppe in Villeneuve-la-Garenne (05. ­- 12.02.2014)
Am 5. Februar war es soweit: eine Woche die französische Kultur in einer Gastfamilie kennenlernen, unsere Sprache verbessern und Paris besichtigen – das stand uns bevor, als wir, zwölf Schülerinnen und Schüler der zehnten und elften Jahrgangsstufe, uns am Morgen vor der aufregenden Reise mit dem Zug am Hofer Hauptbahnhof trafen. Begleitet wurden wir von den zwei Lehrerinnen, Frau Zimmermann, für die der Austausch ein altbewährtes Programm ist, und Frau Bürgel, für die diese Fahrt eine genauso neue Erfahrung darstellte wie für uns Schüler. Nach der Zugfahrt – unter anderem im TGV – kamen wir am Gare de l'Est an, wo wir von einem Kleinbus der deutsch-französischen Gesellschaft abgeholt wurden. Dieser brachte uns sicher durch den typischen Pariser Feierabendverkehr zum Lycée Michel-Ange, wo wir von unseren Corres herzlich empfangen wurden.
Den ersten Abend verbrachten wir dann in unseren Gastfamilien. Am nächsten Tag gab es viel zu erzählen, wofür wir eine Blitzrunde im Lycée sowie die darauffolgende Fahrt zum prunkvollen Schloss Versailles nutzten. Dort angekommen funkelte uns das Gold schon entgegen. Dank einer interessanten Besichtigung des Schlosses wurde uns viel historisches Wissen näher gebracht. Kein Wunder, dass es regnete – schließlich war Louis XIV, der Sonnenkönig, leider nicht zu Hause. Das hielt uns aber nicht davon ab, die prunkvollen Gärten von Versailles zu besichtigen. Um uns anschließend ein wenig aufzuwärmen, beschlossen wir, uns im Café von McDo eine Pause zu gönnen. Doch selbst dort haben wir das französische Essen nicht gemieden, wir genehmigten uns zu Burger und Pommes ein paar Macarons.
Am nächsten Morgen lernten wir das französische Schulsystem durch Unterrichtsbesuche besser kennen. Wir stellten anerkennend fest, dass der französische Schulalltag insgesamt stressiger ist als der deutsche. Im Anschluss an das Mittagessen in der Kantine machten wir einen Ausflug nach Saint-Denis, wo wir die berühmte Basilika mit den Gräbern der französischen Könige besichtigten. Beim anschließenden Bummel durch die multikulturelle Stadt nahmen wir viele Eindrücke wahr und ließen uns die Sonne auf die Nase scheinen. Am späten Nachmittag hieß uns dann der Bürgermeister von Villeneuve-la-Garenne, Monsieur Alain-Bernard Boulanger, herzlich willkommen. Um unsere deutsch-französische Freundschaft zu besiegeln, boten wir ihm fälschlicherweise gleich mal das „Du" an, was er uns zum Glück nicht „krumm" nahm.
Das Wochenende wurde individuell von unseren Corres gestaltet, die meisten allerdings verbrachten ihre Zeit gemeinsam mit anderen Deutschen und Franzosen auf dem Eiffelturm, auf den Champs-Elysées und beim Shoppen im Einkaufszentrum von la Défense. Samstagabend trafen wir uns alle bei einer Party, die liebevoll von unseren französischen Freunden organisiert wurde.
Montag gab es eine weitere Besonderheit, wir machten uns gemeinsam mit unseren Corres sowie den französischen Lehrerinnen Madame Chatenet und der Deutschassistentin Julia Sauer auf den Weg nach Paris. Es bot sich uns die einmalige Gelegenheit, Einblicke in das französische Staatssystem zu gewinnen, als wir die Assemblée Nationale besichtigten und uns ein Mitarbeiter des Abgeordneten von Villeneuve-la-Garenne die Unterschiede zwischen dem deutschen und französischen Staatssystem aufzeigte.
Daraufhin schlenderten wir durch den wunderschönen Park, den Jardin des Tuileries, hin zum Louvre, den wir in Kleingruppen selbständig besichtigten. Voller Begeisterung stürmten wir zur Mona Lisa. Doch dort angekommen mussten wir feststellen, dass sie trotz UNSERES Erscheinens nicht einmal lächelte. Beim sonnigen Spaziergang an der Seine entlang zu Notre-Dame konnten wir noch ein wenig Pariser Luft schnuppern. Der Weg führte uns auch über die Pont des Arts, wo viele Verliebte ihre Liebe durch ein Schloss besiegeln. Jedoch blieb uns nicht die Zeit ein Schloss zu kaufen, um unsere Liebe zu Paris zu bekennen.
Am Abend folgten wir der Einladung von der Association franco-allemande zu einem geselligen Essen in toller Gemeinschaft und bei ausgelassener Atmosphäre. An unserem letzten Tag besichtigten wir das malerische Viertel Montmartre, dort gab es viele Sehenswürdigkeiten zu sehen, wie die märchenhafte Basilika Sacré-Cœur, das Moulin Rouge, sowie die Künstler und kleinen Märkte, die das romantische Flair des Viertels unterstreichen. Passend zur Stadt der Liebe hat uns auch die Mauer auf der Place des Abbesses beeindruckt, auf der in über 300 Sprachen „Ich liebe dich" zu lesen ist. Außerdem blieb uns Zeit zur freien Verfügung, die manche dafür nutzten, sich karikaturistisch zeichnen zu lassen – die Ähnlichkeit zu betroffenen Personen bleibt allerdings dahingestellt. Ein Muss war auch noch der Besuch der Galerie Lafayette, wo
´enfin' die letzten Souvenirs gekauft wurden. Den letzten Abend verbrachten wir in unseren Familien.
Am nächsten Morgen blieb uns nur noch, schweren Herzens „Merci" und „Au revoir" zu sagen. Insgesamt blicken wir auf eine erfahrungsreiche, tolle Woche zurück, in der viele Freundschaften geknüpft worden sind.

Gegenbesuch der französischen Gruppe in Hof (20. - 27.03.2014)
Nur fünf Wochen später empfingen wir am Hofer Bahnhof voller Vorfreude unsere französischen Corres. Zunächst wurden sie von unserem Bürgermeister im Rathaus empfangen, dabei war auch ein Hofer Wärtschlamo eingeladen, sodass unsere französischen Freunde sogleich in den Genuss oberfränkischer Esskultur kamen. Danach besichtigten wir gemeinsam das Rathaus. Auf dem Rathausturm konnten wir den Blick über Hof schweifen lassen. Auch die französischen Gäste lernten unser Schulleben durch Unterrichtsbesuche näher kennen. Außerdem besichtigten sie Nürnberg, wobei sie von der berühmten Agnes auch durch das Albrecht-Dürer-Haus geführt wurden. In Mödlareuth erweiterten sie ihr Wissen über die deutsch-deutsche Geschichte. Auch im Hofer Theater erhielten sie eine Führung und einen Blick hinter die Kulissen. Zudem besuchten sie eine weitere deutsche Partnerschule bei Chemnitz, wo sie zwei Freunde des Sauzay-Programms wieder trafen.
Über ihren Besuch bei uns in Hof haben wir uns sehr gefreut und sind darauf bedacht, den Kontakt zu halten und unsere ganz persönliche deutsch-französische Freundschaft zu pflegen.

Paula Meinel, 10f
Selina Kießling, Q11

 

 

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