finn icoSchnee, Kälte, rote Holzhäuser und Elche - das sind die häufigsten Schlagwörter, die man sofort im Kopf hat, wenn die Frage nach der Vorstellung Finnlands aufkommt. Mit diesen Vorstellungen sind wir in der Nacht vom 16. Februar am Schiller-Gymnasium in Richtung Flughafen Berlin aufgebrochen. Der dort startende Flieger sollte uns unserem Ziel näher bringen: Die kleine Stadt Joensuu, aus der unsere finnischen Austauschpartner, die uns im Oktober besuchten, stammen.

Als wir nach 2 ½ Stunden Flugzeit in Helsinki ankamen, hatten wir nach einer selbstorganisierten Stadtführung zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten den restlichen Tag zur freien Verfügung. Obwohl dort unsere Vorstellungen von dem weißen, verschneiten Finnland nicht ganz erfüllt wurden, genossen wir alle die Zeit in der Hauptstadt sehr.

Nachdem wir am nächsten Tag nochmals Zeit zum Erkunden Helsinkis hatten, ging unsere Reise in Richtung unserer Gastfamilien mit dem Zug weiter. Nach sechs Stunden in den Nordosten Finnlands war es dann soweit: Wir hatten unsere rund 1800 km weite Reise geschafft.

Den verbleibenden Sonntag verbrachten wir dann auf die verschiedenste Art mit unseren Gastfamilien, von denen wir sehr herzlich aufgenommen wurden. Von langen Schneewanderungen über zugefrorene Seen oder Eisbaden war bis zu Bowlingspielen alles vertreten.

Nach dem Tag in den Familien trafen wir uns alle die Woche über in den beiden Gastschulen bei den Unterrichtsbesuchen wieder, bei denen wir auch die Verschiedenheit der Schulsysteme bemerkten.
Doch nicht nur das Schulsystem ist sehr anders. Das Auffälligste war für die meisten von uns die „undefinierbare“ finnische Sprache. Doch eine Barriere entstand dadurch nicht, da Finnland- wie alle skandinavischen Länder -einen sehr hohen Standard im Englischen hat. So wurde Englisch zur bevorzugten Sprache unter den Schülern. Außerdem führten unsere finnischen Sprachversuche häufig zu lustigen Situationen, da sie sehr viele Umlaute und eine uns vor allem ungewohnte Aussprache beinhaltet.

Für die Woche hatten wir ein sehr abwechslungsreiches Programm. Neben einem Empfang der Stadt Joensuu im Rathaus, Ski- und Snowboardfahren, einer Stadtralley, Unterrichtsbesuchen und genug Zeit, um die Kultur und das Land kennen zu lernen, besuchten wir zum Beispiel den nahegelegenen Nationalpark Koli um dort Schneewandern zu gehen und abschließend im Schnee bei -13°zu grillen.
Durch das schöne und vielfältige Programm, unseren Gastschülern und ihren Familien und natürlich unserer deutschen Gruppe konnten wir eine sehr schöne Zeit im kühlen und jetzt auch richtig weißen Finnland verbringen, an die wir uns alle sehr gerne zurückerinnern.

Abschließend wollen wir uns bei unserer Begleitung Frau Bieß-Wunsch und vor allem dem Hauptorganisator, Herrn Weber bedanken, durch die der Austausch erst möglich gemacht wurde. Ebenso möchten wir uns bei dem Stadtjugendring Hof und der Deutsch- Finnischen Gesellschaft in Hof für die Unterstützung bedanken.
Danke, oder wie unsere finnischen Freunde sagen würden: Kiitos!

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