7:00 Uhr:

Es brummt und es sind nicht die Schüler, die sich über das Aufstehen beschweren. Nein, es ist die künstliche Unterstützung, die uns den fehlenden Neuschnee ersetzen soll, die Schneekanonen. Die Temperatur im Tal beträgt -5,9°C, also optimal für die künstliche Beschneiung, denn ab -5°C können die Schneekanonen jede der insgesamt sieben verschiedenen Schneesorten produzieren. Auf dem Gipfel des Zwölferkogels (1.984 m. ü. NN) liegt die Temperatur bei nur -2,3°C. Richtig, Inversion!

Der Gipfelblick zeigt links die Schneekanone und rechts den Mond

 

8:00 Uhr:

Frühstück, gepaart mit einer Vielzahl an Ansagen. Der letzte Skitag steht bevor und es besteht für jeden Schüler die Möglichkeit, seinen Skipass als Andenken zu behalten. Auch ein vorgezogener Packbeginn wird empfohlen. Der heutige Skitag endet zwischen 14 und 15 Uhr, das Wetter scheint sich nochmals von seiner besten Seite zu präsentieren.

Das Frühstücks-Buffet: Wurst, Käse, Müsli, Joghurt, Tee, Kakao, Marmelade, Nutella, Honig als Kraftquelle für den Skitag

 

9:15 Uhr:

Start in den letzten Skitag. Die Neuschneeauflage hat sich wieder gesetzt. Nur das Geländer des Balkons beweist, dass es überhaupt Neuschnee gegeben hat. Die Piste ist griffig, die Sonne warm. Wir hoffen auf einen perfekten Skitag.

Dürftige Neuschneeauflage von etwa zwei Zentimetern

10:00 Uhr:

Dank technischer Unterstützung können wir auf manchen Pisten über fast zehn Zentimeter Neuschnee jubeln. Die Kanonen waren auf "Pulver" eingestellt.

Eine von unzähligen Schneekanonen, die das Pistenvergnügen erhöhen

11:30 Uhr:

Wenn das Wort "Einkehrschwung" fällt, dann ist bei jedem Schüler nochmals ein zusätzlicher Motivationsschub zu erkennen.

Die Sonne im Rücken - der Hütte entgegen

 

12:00 Uhr:

Während sich die Skifahrer und Snowboarder auf den Hütten des Skigebiets ihre Lunchpakete schmecken lassen, ist die Wandergruppe in den Nebentälern unterwegs. Egal ob Waldwege, Wichtelsteige oder Felsschluchten, die Wanderer sind nun so ortskundig, dass sie jetzt schon fast an eine Ausbildung als Bergführer denken können.

Sie erkunden Orte, die noch nie zuvor ein Mensch gesehen hat - die Wandergruppe

13:00 Uhr:

Vor dem Start in die letzte Runde, wird nochmals der Ausblick über Saalbach und Hinterglemm im Sonnenschein genossen.

Saalbach (links) und Hinterglemm (rechts)

 

14:00 Uhr:

Ein letzter Ausblick auf unsere Jugendherberge vom Gegenhang, direkt im Schatten des Schattbergs.

Der Mitteregg-Hof im Schatten des Schattbergs (2.096 m. ü. NN)

 

14:30 Uhr:

Letzte Abfahrt des Skilagers. Wichtig: Dies darf nicht verkündet werden, da, statistisch gesehen, die meisten Unfälle auf der letzten Abfahrt geschehen. Wir verraten es nicht und jeder Schüler muss den letzten Schlepplift nochmal für sich nehmen.

Der Grund, warum Schüler zuerst das Schlepplift fahren lernen

 

15:25 Uhr:

Es geht zu wie im Taubenschlag. Vor der Jugendherberge ist die Annahmestelle für die Leihsachen eröffnet worden. Snowboards, Skier, Boots, Skischuhe, Stöcke und Helme, bei unserem Fundus würde sich schon fast die Eröffnung eines Sportgeschäfts lohnen.

Ein Auszug unseres Leihfundus

Top-Modelle für die Schüler. Hol- und Bringservice gehört seit letztem Jahr zum Verleih dazu

 

16:30 Uhr:

Wir lernen, dass auch Skipässe heutzutage über einen Pfandautomaten zurückgegeben werden. Für jeden Pass werden einem zwei Euro erstattet. Kommt man mit 120 Skipässen, so kann sich diese Prozedur dann auch mal etwas hinziehen. Zum Glück hatte doch noch ein Schalter offen, der alle Pässe auf einmal genommen und das Pfandgeld in Scheinen erstattet hat.

 

17:15 Uhr:

Alle Turniere sind in ihren letzten Runden. Die Finals stehen entweder kurz bevor oder sind bereits in vollem Gange. Heute Abend finden dann die Siegerehrungen und Preisverleihungen statt. Es gibt etwas Süßes oder kleine Präsente für die Teilnehmer. Die Vielzahl der Turniere geht übrigens auf den Namenspatron unserer Schule zurück: "Denn, um es endlich auf einmal herauszusagen, der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Worts Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt." (Friedrich Schiller: Über die ästhetische Erziehung des Menschen, Kapitel 16). Nach dem Abendessen steht dann das gemeinsame beladen des Hängers mit Skiern und Snowboards an, bevor dann ab 20 Uhr die finale Disko auf dem Programm steht. Eine atemlose letzte Nacht steht also bevor.

 

18:00 Uhr:

Das letzte Abendmahl steht an. Steak und Pommes, dazu Salat und Suppe. Begeisterung. Diese äußert sich auch durch den Düsenjet, der wieder im Speisesaal angekommen ist. Im Anschluss heißt es: Skier verladen. Kleiner Hinweis: Wer Leihski hatte, hat diese bereits um 15 Uhr abgegeben. Sie stehen folglich also nicht mehr im Skikeller!

19:00 Uhr:

Fast in Rekordzeit werden die Skier und Snowboards verladen. Dies führt natürlich wieder zur Vereinsamung einiger Handschuhe im Skikeller. Nun kann das Abendprogramm beginnen.

Hell erleuchtet präsentiert sich das Mitteregg am Vorabend der Abreise

 

19:35 Uhr:

Die Spannung steigt! In wenigen Minuten startet die Siegerehrung für die Turniere. Im Tischtennis und Darts finden eben noch die Spiele um Platz 3 statt. Die Ergebnisse werden also direkt ins System übertragen und auf Urkunden ausgedruckt.

Die Objekte der Begierde, die heute Abend vergeben werden

 


 

20:30 Uhr:

Die Disko kann beginnen!

 

22:20 Uhr:

Letzter Abend und die Musik soll nicht enden. Doch als die Stimmung kocht, lässt uns Ed Sheeran Feuer sehen und bringt die Schüler wieder auf Zimmertemperatur. Es ist das letzte Skilager dieser Jahrgangsstufe, bevor es in die 9. Klasse geht. Voller Wehmut schwofen sie bei "Stay, just a little bit longer" über die Tanzfläche, bevor dann der Ruf in die Zimmer erfolgt. Letzter Abend, letzte Nacht. Schneesporttechnisch bleibt das Fazit: Gigantisch! Hoffen wir morgen auf eine gute Heimkehr nach Hof! Wir lesen uns!

Wir haben fertig! Die Snowboarder blicken zum Abschluss nochmal in die Weite der Bergwelt Foto: Lukas Rammensee

 

 

 

 

 

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