7:00 Uhr:

Die Nachtruhe endet mit einigen Zimmern, die sich noch über die Bettruhe hinaus über den Vorabend unterhalten mussten. Die Wetterlage in Saalbach ist kompliziert: Im Tal, auf 1.70 m. ü. NN haben wir aktuell -0,7°C, auf der Mittelstation, 1.530 m. ü. NN sind es 1,1°C, also, wie gestern, eine Inversionswetterlage, doch auf Gipfelhöhe, in 1.910 m. ü. NN sind es dann wieder +0,2°C. Wir sind also am Ende einer kurzen Kaltfront angelangt. Für morgen soll der Föhn bereits das Tal wieder erreichen. Die Wettervorhersage prognostiziert für den Nachmittag leichte Schauer, in höheren Lagen Schneefall.

 8:30 Uhr:

Aufgrund des ominösen "Dritten-Tag-Phänomens", übrigens so real wie Big Foot, gepaart mit der sich verschlechternden Wetterlage, wird der Nachmittag verkürzt und der Skitag soll gegen 14.30 Uhr oder 15 Uhr enden. Die Aussicht beim Mittagessen wird heute sicher nicht so gigantisch wie gestern, sollten sich die Schüler aber wundern, warum sie bei schlechter werdender Sicht plötzlich rosa Kaninchen auf der Piste sehen, so kann Entwarnung gegeben werden. Die Devise des Tages: "Don't follow the pink rabbits"!

 

SKilager17Don't follow the pink rabbits!

 

9:15 Uhr:

Abflug zum dritten Skitag. Der Himmel verdunkelt sich und es scheint der prognostizierte Regen zu kommen. Abwarten! Die Pisten sind nach wie vor in einem hervorragenden Zustand.

 

10.15 Uhr:

Unfassbar! Auch in Österreich hat also der Wetterbericht nicht immer recht. Es reißt auf, die Wolken verschwinden und da ist sie wieder, die Sonne!

 

 11:45 Uhr:

Mittagszeit! Der Einkehrschwung fällt leicht. Die Lunchpakete schmecken und werden in der Sonne eingenommen. Heute gibt es auch gleich den dazugehörigen Ausblick! Erste Beschwerden über zu viel Sonne werden laut!

 

 

 

 

 

 

 

 

Skilager18Bei diesem Ausblick schmeckt das Lunchpaket doppelt so gut!

 

 

 

 

 

14:30 Uhr:

Die Gruppen trudeln an der Jugendherberge ein. Keine Sekunde zu früh! Eben noch konnte man am Schattberg-Gipfel das Kitzsteinhorn im Sonnenschein bewundern und keine 30 Minuten später ist weder das "Kitz" noch der Schattberg-Gipfel mehr zu sehen. Der Nebel kommt blitzschnell gezogen und vermindert die Sicht. Doch dank einer nun doch präzisen Wettervorhersage ist das Schiller am richtigen Ort, nämlich "Am Mitteregg Hof", unserer Herberge.

 

 

Skilager19Kommt nun der lang ersehnte Neuschnee? Es zieht zu

 

15:15 Uhr:

Der Schneefall setzt ein. Sollte sich dieser, wie angekündigt, fortsetzen, so könnte es am letzten Skitag nochmal eine gute Neuschneeauflage geben.

 

 16.30 Uhr:

Es schneit sich ein! Die bisherige Skilager-Neuschneemarke von zwei Zentimetern ist bereits nach einer Stunde Schneefall überschritten. Der Schneefall hält nicht nur in den Gipfelregionen, sondern auch im Tal an.

 

  Skilager20Nach einer Stunde bereits drei Zentimeter Neuschnee

 

18:00 Uhr:

Fleischklößchen mit Kartoffelstampf und Soße, dazu Salat und als Nachtisch einen Kuchen, so lautet das Menü des Abends. Den Schülern kommt eine besondere Ehre zuteil: Sie werden von der Herbergsleiterin für ihre Sauberkeit in den Zimmern und auf den Gängen gelobt. Ab 19 Uhr steht dann der Showdown im Pokern an. Der Final Table steht. Prognosen auf den Sieg werden abgegeben, die Sonnenbrillen und MP3-Player aufgesetzt und dann heißt es "Pokerface". Dies wird auch ab 20:30 Uhr beim Finale des Muck-Turniers gebraucht. Auch die Schach-Finalisten stehen fest - und egal mit welcher Eröffnung sie spielen, um 22 Uhr ist wieder Bettruhe.

 

19:30 Uhr:

Aufgeheizte Stimmung am Final Table. Eine Schülerin gegen zehn Schüler. Wer geht als Erster "All in"? Die Stimmung schwankt zwischen konzentrierter Stille und blankem Entsetzen über verpasste Chancen oder verlorene Chips. Anders dagegen beim Schach. Würde man in den beiden Halbfinalräumen die Augen schließen, man könnte kein Spiel vermuten. Hier herrscht konzentrierte Stille. Ein Stockwerk tiefer wird sich die Frage gestellt, welche die Menschheit seit Anbeginn des Kickerns beschäftigt: Mit oder ohne Überdrehen? Auch hier sind wir bereits im Halbfinale. Ein 7:1 ist nicht zu erwarten, wir sind in Österreich, nicht in Brasilien. Außerdem geht ein Spiel bis zehn. Im großen Speisesaal wird fleißig diaboloisiert, also mit dem Diabolo gespielt. Trotz niedriger Decken sind alle Lampen noch ganz. Ob dies allerdings ab 20:15 Uhr auch beim Muck-Finale der Fall sein wird, ist fraglich. Zwei Schülerpaarungen haben es ins Finale geschafft und sich unter anderem gegen die Ex-Meister aus den Reihen der Lehrer durchgesetzt.

 

Die Schneewolken haben sich wieder verzogen und es grüßt ein leuchtendes Hinterglemm

 

20:00 Uhr:

Das war es dann wohl mit dem Schneefall. Aus der Traum von einer doch noch öffnenden Rodelstrecke. Die oben beschriebenen drei Zentimeter wurden zwar noch aufgestockt, doch ging dann der Schnee in Regen über und alles sackte sofort wieder zusammen. Dennoch blinkt es auf den Hängen rund um die Jugendherberge schon wieder. Die Pistenraupen sind im Einsatz, um uns die bestmöglichen Bedingungen zu kreieren.

 

21:45 Uhr:

Der Tanzkurs ist beendet. Zum zweiten Mal mit mehr männlichen als weiblichen Teilnehmern. Einigen Gondelgesprächen nach zu urteilen, lag das an einem Defizit an zum Anlass passender Kleidung. Dennoch waren wieder knapp 40 Schülerinnen und Schüler dabei, als Cha-Cha, Disco Fox und Rumba gelehrt wurden. Der Final Table beim Poker endete mit einem Paukenschlag. Kurz vor Bettruhe wurden nochmals die Blinds erhöht, was zu einem spektakulären All-In-Showdown führte. Im Kicker sind die Halbfinalpartien beendet, übrigens ohne Überdrehen. Beim Schach und Mucken standen die Finalsieger bei Redaktionsschluss, oder besser gesagt bei Bettruhe noch nicht fest. Es gibt also auch nach Bettruhe noch einiges zu bereden, hoffentlich auf Zimmerlautstärke. Morgen dann der letzte Skitag. Das Wetter kann sich momentan nicht entscheiden, ob es uns Schnee schenken möchte oder nicht. Momentan hat man Blick auf die Sterne, auch wenn die in den Bergen ja bekanntlich näher sind und dadurch besser zu sehen. Wir lesen uns morgen wieder, dann zu Tag 5!

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